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1370.
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Schuldner, Graf Hug, mit zwei Knechten und zwei Pferden nach Vilingen oder Hü-üngen in Leistung zu gehen.
Gegeben an dem neusten samstag nach st. Agathen tag 1370.
Von den Siegeln des Ausstellers und der edeln Bürgen sind erhalten: 1. das des Ausstellers (wieoben an Nr. 320), 2. das des Grafen Cünrat von Fürstenberg (wie oben an Nr. 212), 3. Oswalts von Warten-berg, 7. Hansen von Blümenberg (abgeschliffen). 10. Hainrichs des Maigers von Trossingen (1 Schrägbalkennach 1., Umschrift abgeschliffen), 11. Georien Maigers von Trossingen (1 gitterförmig damaszirter Schrägbalkennach r.; f S\ G.. Ell. DCI. MEIG. D\ TROS1G.), 12. Cüntzli Schultheissen von Hüfmgen (getheilt, obengitterförmig damaszirt, unten 2 gegen einander gekrümmte Spitzen mit Handhaben (Sicheln?); f S'. CVNRADI.SCVLT. D\ HVFLNGEN.) und 13. Burkarts des Kellers von Bmlingen (mit Feh gesäumt wie Fürstenberg, viel-leicht wegen Dienstverhältnisses, aufgerichteter Löwe nach 1.; DCI. KELLEB. DE. BBVLIG..). Die andern(bäuerlichen) Bürgen haben sich, da sie eigene Insiegel nicht haben, unter dem des Ausstellers verbunden.
Perg. Or. Donaueschingen.
1) Der Weiler Lanzenhofen im 0. A. Leutkirch kann als Wohnort des ritterlichen Geschlechtes nichtin Betracht kommen. Im Jahre 1287 wird ein Acker in Schivgindorf (Schiggendorf, 0. A. Ueberlingen) „zeLanzhouen" genannt; Mone, Zeitschr. III, 234. Auch das Urbar von Schiggendorf im f. f. A. a. d. 17.Jahrhdt.enthält den Flurnamen Lanzenhofen. In Schiggendorf stand eine Burg; s. Staiger, Salem, 413.
2) Am 14. Jan. (dunstag nach sant Hylaren tag) 1378 treten anstatt der verstorbenen Mentelliz,Claus Lullin, Hennis Ritterz vs der Lina, Hartwigz vs der Vra und Haintzen Erlicherz vs der Vra (dieseNamen stimmen nicht völlig zu den obengenannten; vielleicht sind also schon vorher einige Bürgen durchneue ersetzt worden) als Bürgen ein: Claus der Egger von Brägen, Haintz der Erlicher in der Vra, Cüntz imGrund in der Vra, Most Hans in der Lina und Haintz der Bluwler zu Schönowe. Das Siegel des Grafen Jo-hans von Fürstenberg, Herrn zu Hasla, fehlt. Perg. Or. Donauesehingen.
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1370, April 16.
Wolfach.
427, Graf Heinrich von Fürstenberg, Landgraf in Bare, gibt der Stadt Wolfach in
Ansehung der getreuen Dienste, die sie ihm und seinen Vordem gethan, Freiheitenund Rechte, übereinstimmend mit den von der Gräfin Udelhild 1305, April 26. 2 ) ver-liehenen. Abweichend ist nur die Bestimmung: „vnd sollen auch wir dieselbenburger noch ire nachkomen vmb keinen dienst furo benötigen noch bekümbern inkeinen weg, one alle gefaerdt, es were dann, das wir, vnser erben, vnser fründ odervnser diener ir bedürfen oder begerten iren dienst ze haben, so sollent sie vnd irenachkomen mit getreulichen diensten vns mit iren liben on aller schlacht geverdebeholfen sin." Der Graf hat diese Freiheiten „vff dem graben ze Wolfach" beschworen.Gegeben zu Wolfach in der statt an dem negsten zinstag vor st. Georgientag 1370.
Das Original siegelte der Aussteller.
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