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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1370.

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wiset vnd gestozzen an vnser amptlut vnd an vnser stete ze Stügarten vnd ze Schorn-dorf in die beide vogtye, daz in da vnser amptlut vnd bürger von vnsern zinsen,stwren vnd vngelten geben süllen vf sant Martins tag dem neusten sibendhalbhün-dert guter guldin vnd dar nach zv sant Johans tag sünwenden dem liebsten abersibendhalbhündert guter galdin ane vnser irrung, vnd heizzen vnser amptlut vndbürger da selben, daz si den vorgenanten vnsern öheim von Fürstenberg die vorge-nanten guldin also geloben vnd versprechen ze geben, vnd svn in also rihten vngeuer-lich vf beidiv zile ane verziehen vnd ane alle geuerde. Vnd des zv einem warenvrkünde geben wir den vorgenanten vnsern oheimen von Pürstenberg vnd iren erbendisen brief, besigelt mit vnserm insigel, daz daran hanget.

Der brief ist geben an dem nehsten suntag vor vnser frawen tag, alz si zehimel für, do man zalt von Cristes gebürt drwzehen hundert jare vnd in dem nündenvnd sehtzigosten jare.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.

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1370, Jan. 13.

Geisingen.

425. Graf Cünrat von Pürstenberg, Landgraf in Bare '), erlaubt auf Bitten der erberen

Frau Ann von Ymmendingen, weiland Hainrichs Spaten sei. Hausfrau, dass nach demTode ihres und des Späten Sohnes Hainrich dessen Güter ihrer ehelichen Tochter Gut,dessen Schwester,stän zu allen rechten an aines knaben statt, als ob si ain knabwäri".

Geben ze Gisingen an st. Hylarien tag.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen. B.

1) Am 9. Febr. dieses Jahres wird derselbe noch als lebend, am 6. Nov. bereits als selig genannt.S. unten Nr. 426 u. 434. Das Neidinger Anniversarienbuch v. 1494 im f. f. A. verzeichnet unterm 15. März:Obiit der wolgeboren herre vnd graffe, graff Conrad von Furstenberg, mit 4 priestern, 1 vigil" und unterm22. Juli:Obiit der wolgeborn herr vnd graff, graff Conrad von Furstenberg." Welcher der beiden Einträgesich auf diesen Grafen Konrad bezieht, ist nicht mit völliger Sicherheit zu entscheiden; doch deutet der Um-stand, dass Heinrich IV. schon am 16. April des Jahres den Titel eines Landgrafen in der Baar führt, eherauf den 15. März.

II.

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