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1367.
Geben ze Vilingen an sant Mathias abent in dem iar, do man zalt von gotzgebürt druzehenhundert iar darnah in dem sibenden vnd sehtzigosten iar.
Von den acht angehängten Siegeln sind erhalten: 1. Johans von Almshoffen, geviertet, 1 u. 4
erhöht, in 2 eine Kose;.....IS. DE. ALMSH....; 2. Zilig von Blümenberg, gespalten, r. Blümenberg,
3 Querbalken, in den Zwischenräumen Feh, 1. Almsbofen, geviertet, 1 u. 4 erhöht, in 1 eine Rose; f S'......
DE. BLVMENBERG. 4. — ? Siegelfeld gitterförmig damaszirt, Schild getheilt, oben wachsender Löwe, unten2 schmale Querbalken, Umschrift zerstört; 6. Dietrich von Velsenberg, hervorbrechendes Schwein (?);
.......CI. DE. VELS......
Perg. Or. Donaueschingen.
1) Der Donauquell und dessen Abfluss zur Brigach.
2) Auffen, früher Unterauffen, an der Brigach, 1 /t Stunde aufwärts Donaueschingen. Zwischen demjetzigen Auffen und Grüningen lag die nur aus zwei Höfen bestehende, nun abgegangene Ortschaft Oberauffen.In den Urkunden über den Kauf von Donaueschingen von 1482, Mai 11, 1483, Sept. 1 u. 1488, Mai 5 werden„Oberuffhain und Vnderauffhain oder Ober- und Vndervffen oder -vffan" unterschieden. Unteruffheim, dasjetzige Auffen, ist, wie die Bauart des Dorfes noch jetzt erkennen läßt, aus der Vereinigung zweier ursprüng-lich gesonderter Niederlassungen erwachsen. In der südlichen derselben glaube ich nun den im 9. Jahrhundertin einer Reich enauer Urkunde in Verbindung mit Esginga (Donaueschingen) und Uff heim genannten Ort Sunt-heim (Dümge, Reg. Badensia, Anhang, Nr. 10, Anm. 1) zu erkennen, dessen Lage ich früher (Geschichte vonDonaueschingen in Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar, II, 5) nicht zu be-stimmen vermochte. Suntheim trug seinen Namen „das südliche Heim" mit Beziehung auf Uffheim, entwederdas Heim des Uffo oder das obere Heim. Diesem Suntheim oder dem bei Rottweil gelegenen Sonthof (s. Be-schreibung des 0. A. Rottweil, 551), jedenfalls nicht Sontheim im 0. A. Münsingen dürfte der in der Urk.v. 1200, April 13. (Würt. U. B. II, 338) als Zeuge auftretende H. de Sunthain zuzuweisen sein. Sowohl derAusstellungsort Geisingen als die Namen der Mitzeugen von Gutmadingen und Sunthausen, sämmtlich im B. A.Donaueschingen, weisen darauf hin.
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1367, März 3.
407. Rudolf Stattze, Eitter von Friburg, bekennt, dass Graf Hug von Fürstenberg,
Herr zu Haselach, von den um 162 J /2 Mark Silber wiederkäuflichen 13 Mark SilberGeldes, die ab dem Langenbach gehen und die derselbe ihm verpfändet hat, 8 Markmit 100 Mark von ihm abgelöst hat.
Dis beschach ari dem nehsten gütemtag nach st. Mathis tag eins zwelfbotten1367.
Die Siegel des Ausstellers und seiner Oheime, Rudolfs des Turners und Frantzen Sygstein fehlen.
Perg. Or. Donaueschinsren.
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