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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1363.

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378. GVo/" Johans von Fürstenberg quittirt dem Bischöfe Johans von Strassburg über 400 Mark

Silber Lösungsumme für das Thal Harmersbach.

Wir grafe Johans von Fürsteinberg veriehent an disem gegenwertigen briefe,daz vns von der losunge wegen, alse der erwürdige |] vnser gnediger herre, bischofJohans zu Strazburg, geloset hat nach der briefe sage, die er het vber die losungevon dem allerdurchlühtigstem für II sten keyser Karlen von Rome, nierer dez rychs zuallen ziten vnd künig zu. Beheini, Hademersbach daz dal mit allen den rehten, diedar zu gehörent, von dem selben herren bischof Johans zu Strazburg worden sintvierhundert marg silbers, dez wir och gentzliche gewert sint, vnd sagent och denvorgenanten vnsern herren bischof Johansen zu Strazburg vür vns vnd alle vnsererben der selben vierhundert marg silbers quit vnd ledig mit disem briefe, wändevns von dez vorgenanten silbers wegen gentzliche volletän ist, alse da vor ist be-scheiden an alle geuerde. Vnd dez zu einem vrkünde so hant wir der vorgenantgrafe Johans von Fürstemberg vnser grosingesigel gehencket an disen brief,

der wart gegeben an der ersten mitwoche vor sant Vrbans dage in dem iare,da man zalte von gotzgebürte dritzehenhundert jare sehzig vnd drü jare.

Das Siegel des Ausstellers (beschädigt).Perg. Or. Strassburg.

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1363, Juni 8.

379. Tod des Grafen Egen von Fürstenberg, Johannitercomthurs zu Clingnau.

Anno domini 1363. 6. idus Junii obiit frater Egeno comes de Fvrstenbergquondam commendator domus in Clingenow J ).

So die Inschrift eines Grabsteins, der sich nach einer Archivalnotiz vom Jahre 1580 in der Domini-kanerkirche (?) zu Freiburg i. B. befand, wo er jedoch schon im Jahre 1802 nicht mehr vorhanden gewesensein soll. Eine Archivalnotiz aus dem Ende des 16. oder Beginn des 17. Jahrhunderts nennt die dortigeMaltheserkirche, was glaubwürdiger ist (vergl. Anm. 1). Eine im vorigen Jahrhundert gefertigte, im f. f. A.befindliche Abbildung des Grabsteins, welcher obige Inschrift entnommen ist, zeigt oben den fürstenbergischenWappenschild mit dem bekannten, hier auf einem Kissen ruhenden Helmschmucke; unter dem fürstenbergischeneinen Wappenschild mit einem von links nach rechts aufsteigenden Scbrägbalken, der der Mutter des GrafenEgen, einer Markgräfin von Hachberg, zuzuweisen sein wird.

1) Das Seelbuch der Freiburger Johanniter (T. 1 im Karlsruher Archive) enthält von gleichzeitiger

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