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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1357.

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im Namen des edeln Herrn Grafen Hngen von Fürstenberg gegen die ehrbare FrauDyemut, weiland Vaigbrunen von Brandegge eheliche Wirthin, klagte:der selbe Vaig-brime sei. vnd öuch die obgenant sin wirtinne hettint minen herren graf Hugen ver-setzet, dez er ze grossem schaden komen weri, da von ime gelopt hettint ze helfenäne sinen schaden." Darauf antwortete die Botschaft der Stadt Friburg, Frau Dyemutwäre ihre Bürgerin, sie hätten aber von Kaiser Karl die Gnade und Freiheit, dassniemand ihre Bürger vor anderes Gericht laden dürfe als vor den Schultheissen zuFriburg,- es wäre denn dass jemand in ihrer Stadt rechtlos gelassen werde; darüberzeigten sie auch Urkunde unter des Hofes zu Rotwil Siegel. Da ward von ehrbarenRittern und Richtern, die zugegen waren, geurtheilt, dass die Klage ab sein solle.Geben ze Rotwil an dem nehsten mäntag vor st. Margarethen tag 1356.

Das Siegel des Hofgerichtes zu. Rotwil.Perg. Or. Freiburg.

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1357, Jan. 12.

318. Freiherr Lütolt von Krenkingen verzichtet zu Gunsten seines Tochtermannes,

des Grafen Hug von Fürstenberg, auf das Dorf Herboltzheim.

Inserirt im Lehenbriefe des Bischofs Johans von Strassburg von 1357, Nov. 4. Siehe unten Nr. 328.

1357, Jan. 31.

319. Heinrich und Johans von Blurnenegg verständigen sich wegen der Überlassung des DorfesHerbohheim gegen die Burg Gutenburg mit dem Grafen Hug von Fürstenberg.

Allen den, die disen brief ansehent alder hörent lesen, künden wir Hainrich vonBlumenegge vnd Johans, sin sun, ritter, vnd veriehen offenlich, das wir vber ain komensint mit dem edeln herren graf Hugen von Fürstenberg vmb II Gütenburg, die bürg,mit aller zügehorde also, das ich der selbe Hainrich von Blümenegge im geben hanHerboltzhain das dorf mit allen rehten, als ich es da her inne gehabt han von So-phien wegen, mines sunes wip, II vnd sölen im das dorf schaffen ze lehen, das dervon Krenkingen ze lehen hat von dem bischof ze Strasburg, das der selbe von Kren-kingen riten sol zu dem bischof ze Strasburg vnd sol da schaffen, das das dorf grafHugen geuerteget werde; tut er des nit, so sol der von Krenkingen schikken ainendes bischofs man zu dem bischof vnd sol im das lehen vf senden bi dem man also,

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