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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1336.

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sehen Kaisers Ludwig, Gewalt und an seiner Statt auf seinem Hofe zu Rotwil, beur-kundet, dass. der ehrbare Mann Voltz von Nüwenegge, genannt von Glatte, seiner ehe-lichen Frau Annen, die vor Geriebt Voltzen von Nüwenegge den Spiser zum Vogtehatte, 100 Pfund guter Hallerze rehtem zvgelt" gegeben und sie dafür bewisethabe auf seinen Zehnten zu Aergaezingen, der von dem edeln Herrn Grafen Hainrichvon Fürstenberg Lehen ist 2 ) 3 ).

Geben an st. Michahelis abent 1335.

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Die Siegel des Hofgericlits zu Rotwil, (im Siegelfeld der Adler; Umschrift zerstört), Voltzen von Nü-wenegge des Spisers (oben ein Stern, in Mitte ein Querbalken; f S'. VOLZONIS. DB. GLATTE.) und desAusstellers (kleines Bruchstück).

Perg. Or. Donaueschingen.

1) Aigelwart ist zu ergänzen.

2) 1336, Febr. 14. (an st.. Valentins tag) beurkundet Graf Hainrich, Herr zu Fürstenberg und Land-graf in Bare, dass er den Zehnten zu Ergazingen, den ihm Albreht von Ergazingen aufgegeben, auf dessen BitteFolzen von Nüwenegge, deß Glatt ist, geliehen habe. Perg. Or. mit dem Reitersiegel des Ausstellers. Donau-eschingen.

3) 1336, 23. Febr. (st. Mathyes abent) beurkundet derselbe Graf Hainrich, dass Folze von Nüwen-egge, deß Glat ist, mit seiner Zustimmung den von ihm lehenbaren Zehnten zu Ergazingen seiner ehe-lichen Wirthin Frau Annen für ihrzugelt", das sie ihm zugebracht, gegeben hat, und leiht denselbenZehnten Folzen von Nüwenegge, genannt der Spyzer, als Lehensträger der genannten Frau Annen. Perg. Or.Donaueschingen. Bei dem in Werg gehüllten und in Leder eingenähten Siegel, das an einem aus dem unternRande der Urkunde herausgeschnittenen Pergamentstreifen hängt, liegt entweder Verwechselung oder Unter-schiebung vor. An Stelle des in der Urkunde angekündigten Siegels des Grafen Heinrich von Fürstenberglässt nämlich das Bruchstück des erhaltenen ein spitzovales erkennen, in dem unter gothischem, in die Um-schrift hineinragendem Baldachin eine mit der linken Hand ein Rad haltende Frauengestalt, von der Umschriftnur: GEN. am Schlüsse. Wohl Siegel des Klosters Wittichen, aus dessen Archive die Urkunde stammt.

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1336, Febr. 9.

198, Hainrich von Offenburg, ein Burger zu Vilingen, Margaretha, seine eheliche

Wirthin, und Cvnrat, Hainrich, Katherina und Margaretha, ihre Kinder, geben umihrer und ihrer Vordem Seelen willen den Kornzehnten zu Vilingen, der ihr rechtesLehen ist von dem edlen Grafen Götz von Fvrstenberg, den ehrwürdigen geistlichenHerren, Bruder Geren von Lychtenstain, Comthur, und den Herren und dem Gottes-hause zu Vilingen st. Johans Ordens des Spitals von Jerusalem. Graf Götz vonFvrstenberg eignet auf Bitten der Aussteller diesen Zehnten den Vilinger Johannitern.Geben 1336 aht tag nach vnser frowen tag zu der lychtmisse.

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