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1320.
1320, Aug. 1. u. Dez. 25.
108. 1320. Auff den 1. Augusti gestorben Fraw Anna Gräffin von Freyburg *), geborne Freyinvon Wartenberg; diser ist im zeitlichen Tod auff den h. Christtag nachgefolgt ihr Fräwlin TochterVerena Gräffin von Fürstenberg 2 ). Ligen beyde zu Aniptenhausen begraben.
Fürstenbergische Chronik des 17. Jahriidts. Donauescliingen.
1) Gemahlin des Grafen Heinrich von Freiburg von der Badenweiler Linie. Auch das im Jahre 1665nach einem älteren copirte Amtenhauser Jahrzeitbuch im f. f. A. nennt auf S. 74 zum 1. August: JahrzeitFrauw Annae Gräffin von Wartenberg.
2) Nach dem Wortlaut dieser Angabe wäre der Tod der Gräfin Verena 1320, Dez. 25 zu setzen;Nr. 112 zeigt aber, dass Gräfin Verena noch 1321, März 26. am Leben war. Das oben erwähnte AmtenhauserJahrzeitbuch verzeichnet zum 26. Dez.: Jahrzeit Frauw Verenae der Gräffin.
1320, Aug. 6.
109. Bruder Egen von Fürstenberg st. Johanserordens, Comthur zu Villingen, unddie Brüder des Hauses daselbst vertragen sich vor dem Grafen Egen von Fürstenbergmit Herrn Johans von Kürnegge, Ritter, wegen des Johanniterhofes zu Sweningen.Derjenige, welcher diesen Hof baut, soll vor dem Comthur in Villingen zu Recht stehen,insoferne er beklagt wird. Tritt er aber als Kläger auf, so soll Herr Johans vonKürnegge richten. Auch ist derselbe allen Einungen unterworfen, welche die „gebvre"von Sweningen oder die Mehrzahl derselben über Holz und Feld aufsetzen sollten.
Geben 1320 an der nehsten mitwochen vor sant Laurentientag.
Es siegelten Graf Egen von Fürstenberg, der Comthur Graf Egen von Fürstenberg und Herr Johans von
Kürnegge.Nach einer vom Cr. in der Johannitercommende Villingen genommenen Copie von Jos. Casp. Baumgartner.
Donaueschingen.
1320, Okt. 8. Wolfach.
110. Graf Heinrich IL von Fürstenberg ertheilt dem Kloster Engelthal die Gnaden und Frei-heiten, in der Klosterkirche, die zur Pfarrkirche in Dornstetten gehört, tco ihm das Patronat-recht zusteht, eine Begräbnissstätte und- einen eigenen Priester zur Haltung des Gottes-dienstes und zur Spendung der heiligen Sacramente zu haben, Schenkungen und Stiftungenanzunehmen und frei zu sein von edler Zehntabgabe innerhalb seines Etters.
Heinricus comes de Fdrstemberg vninersis Christi ficlelibus presens scriptum in-tuen tibus salutem cum noticia subscriptorum. Humana prouidencia gesta hominum
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