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1314—1315.
Nach einer von Hofrath Dr. Warnkönig in Donaueschingen nach dem Perg. Or. des Klosters Katha-rinenthal bei Diessenhofen genommenen Abschrift.
1) Vergl. oben Nr. 67.
1314, Okt. 17.
Villingen.
77. Graf Egen von Fürstenberg, Landgraf in der Bare, beurkundet, dass er seine
lieben Burger, den Schultheiß, den Burgermeister und den Rath von Vilingen „erbetten"hat, dass sie die ehrbaren und geistlichen Frauen, die Priorin und die „samenvnge"gemeinlich des Klosters zu Diessenhouen zu Burgerinen empfangen haben, und gelobtdieselben zu schirmen.
Geben ze Vilingen an dem nehsten dunrestag nach st. Gallen tag 1314.
Das Siegel des Ausstellers.Perg. Or. Villingen.
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1315.
78. 1315. Graff Egon von Fürstenberg, Land Graff in der Bare, Conrad Herr von Blumenberg,
Wetzel von ßeischach, Ritter, vergleichen etliche Streitigkeiten zwischen den Closterfrawen der zweyenClöster der Vätter- vnd Kürnegger Samblung, Siechenspittal, etlichen Burgeren zu Villingen vnd denMayern zu Grüeningen eines Theils, anderen Theils zwischen den Edlen von Allmenßhoffen vnd von
Langenstein.
Fürstenbergische Chronik des 17. Jahi-hdts. im f. f. A.
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1315, März 24.
(Wahrscheinlich Strassburg).
79. Graf Heinrich von Fürstenberg verspricht dem König Friedrich und dessen Bruder,Herzog Leopold, im Kriege gegen Ludioig den Baiem mit zwanzig Helmen zu dienen.
Wir graue Heinrich von Fürstemberg veriehen vnd tun kunt allen den, diedisen brief ansehent vnd horent II lesen, daz wir dem hochwirdigen herren hern Fri-deriche dem Romischen künige vnd hertzoge Lüpolte sinem brüdere II gesworn habenze den heiligen, inen vnd iren brüderen vnd helferen ze ratend vnd ze helfend mitlüte, mit gute vnd mit vesten, mit vnsere selbes libe vnd svnderlich mit zweintzighelmen, die wil der krieg weret, der zwisschent inen einsit vnd hertzoge Ludwig von
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