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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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künden wir grave Egen vnd II min svn grave Haiiirich, von Fvrstenberg genant, dazwir han gegeben ze köfen vmbe nvnzehen marke II Silbers den gaislichen (sie) lvten,dem commentvr brvder Hainrich von Horwe vnd den brvdern sant Jobans ordeii,spitales von Iervsalem, dez bvses ze Vilingen, die voktaige vber sant Blasins lvte vndgvte, die wir hetten in dem dorf ze Dvrrehain, die vns iergelicb gälte tritbalp pfvntpfenning vnd vier scbephol kernen vnd von ie dem menseben ain vasnabt bvn, vndmitte allem dem rebte, so vnser vordem vnd wir die vorgenanten voktaige habenber braht vnz vf disen hvtigen tag, fvr ain reht lidig aigen, vnd svlen och wir derrebte wer sin vnd alle vnser erben, an allen den stetten, da der vorgenant orden vnddie brvder dez buses ze Vilingen nöttvrfting sint, an weltlichem vnd an gaislichemgerihte. Wir veriehen och, die vorgenanten herren von Fvrstenberg, an clisem brief,daz wir haben enpfangen vnd gewert sin nvnzehen mark silbers von dem vorgenantencommentvr vnd den brvdern vnd die in vnsern nvzze han gekeret. Wir verzihen vnsmitte ganzen trvwen vnd och fvr alle vnser erben, daz wir niemer kain vordervngenoch kain ansprach svlen gewinnen noh haben an die vorgenanten voktaige, wederan gaislichem noch an weltlichem gerihte. Wer aber daz, daz wir oder vnser erbendaz brachen oder nit stete hettin, daz wir aber vngerne tgtin, so sol vns niemerwgder gaislich noch weltlich gerihte gegen in vervahen noch beholfen sin vmb dieSachen.

Diz beschah, do man zalte von gottes gebvrt trvzehen hvndert jar vnd trvjar, in dem hvse ze Vilingen, an dem zinstag nach sant Johans baptisten tag vorerberen, biderben lvten, die ez sahen vnd horten, baidv gaislich vnd weltlich, vndoch die dar vber vrkvnde vnd och gezvge sint: brvder Hainrich der vorgenant com-mentvr, brvder Lvtfrit ain priester, brvder Ber. der Spangol, brvder C. Wirtschaft,brvder (J. von Horwe, ber Cvnrat von Hvfingen ain ritter, Bvrcart Hemerli der bvrger-maister, Cvnrat der schvlthais, Walther der Lecheler, Hvg Stehelli, Cvnrat Bergeli,Cvnrat der Hainbvrg, Otto der Vetter, Hainrich der Maier vnd ander erber lvte, dieez sahen vnd horten. Daz aber diz stete vnd vnverwandelöt belibe, so henken wirdie vorgenanten herren vnd graven vnserv ingesigel an disen gegenwertigen brief z\rainem rehten vrkvnde der vorgeschriben ding.

Die Siegel der beiden Grafen, Egens wie an Bd. I, Nr. 636, Heinrichs hier abgebildet. Die Umschrift desletzteren unbeholfen gearbeiteten Siegels wird zu lesen sein: f S- CÖITIS. D'. PVRSTEB. FILII. CÖITIS..EGEONIS. Der -sonderbare Aufsatz auf dem Schilde sieht aus, als ob er von dem Verfertiger des Stempels aufWunsch des Eigners erst nachträglich hinzugefügt worden wäre. Was hier an eine Abt- oder Bischofsmützeerinnert, ist, wie mir seine Durchlaucht der Fürst F. K. zu Hohenlohe - Waidenburg gütigst mittheilt, dochwohl nur als Helm und die Homer trotz ihrer gestürzten Lage nur als das auch anderwärts bekannte Kleinod

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