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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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NACHTRÄGE.

ain stubenofen, da het der Löschler ein steckle in der band und klopfte uf dasselb lachen und sprach: Reckh,das ist ein recht schuldig lachen, es ist freilich in hundert jähren nit daher kommen, und giengen damit fürund für, und wurden aller gespräche mit dem anstoßen und allenthalben eins, im Untergang, und trunkenFürstenbergisch und Geroltzeckisch auch Velschenbergs und anderer lüth mit einander zue Sant Ruma, unddaß alles hab er selber helfen thuon, handien, und den bemeldten wald also sin lebenlang wohl inngehabt undgeprucht, ruwiglich ohn alle irrung der herrschaft Geroltseck und meniglich uf erdrich bis jetzt. Darnachsagt Hanß Hainy von Anterspach, ein mann uf nünzig jähr alt, der sagt, daß er etwan zu Sant Ruma hinterder herrschaft Geroltseck gesessen seye, und all sin lebentag um den spaan, den er jetzt merk, gewandlet undnie anders gehört hab, sondern deß gewisst und bericht syge, daß der wald im Hagbach der von Langen undÜbelbach rechte eigentliche gemeine allmend zu ihren buwen und nothdurften mit ettliehen ihrer gerechtig-keiten, so sie darinnen brachen, und alle sin lebtag von der herrschaft von Geroltzeck noch ihren amtlütheanie kein ansprach noch inrede gehört noch verstanden hab, sondern habe er allwegen gesehen und vernommen,daß die armen lüth zue Langen und Übelbach den wald genuzt, genossen, besetzt und entsezt haben, unge-säumt aller menigliches. Darnach sagt Mathis Bächle, der da ein geschworner des gerichts in der obernWol-fach, ein mann uf sechszig jähr alt, wie er in seinen jungen tagen bi sim Stiefvater Hanßen Burgbacher imLangenbach gewesen, und ettliche jähr auch da dient, hab es sich begeben, daß Martin Schnider seliger vonWolfach, jetzt des schuldtheißen vater, käme und bäte die thalmengy, daß sie ihm erlauben sollten, ein stubenin ihrem allmend wald zu hauen, da wurden sü eins hh ), bis an einen, saß im Übelbach, hieß der Fritsch, dersprach, er wollts nit thuon, was er vom Martin Schnider hett; da leiten sie sich an ihn und bäten ihn, daßers auch verwilligte, da wurde er bericht, daß man niemand nüzt erlauben sollt, es wäre dann richer undarmer lüth im thal gemeiniglicher will, und das recht hätte der wald, und wäre so gemein und fry, wenn esnur eim mann nit lieb wäre, so dürfen die übrigen nichts erlauben, und habs der einig mann zu wehren;darnach da begebe es sich, daß er ein fraw nehme und auch nach dem wald wyter frag hätte, da wissten,Seiten und berichten in der alt Steffli, der alt Heizmann, der alt Wißhauer, und der alt Großhanß, der alteSpeckhanß und der alt Bruch, daß der wald im Hägbach ihr und deren von Übelbach rechte eigene innhabendeererbte gemeinde allmend, und von ihren vordem unz an sy als ein gemeinde allmend kommen und erwachsensye, länger dann jemand erdenken möge. Verschickte sich aber uf dieselbe zit, daß eine von Ochsenstein zuRomberg säße, dieselbe frau verbute ihnen den weg über ihre guter zum allmend wald zu fahren, und nitden wald, dann sie nehme') sich deß nit an; da klagten die armen lüthe daß unsern gnädigen frauen seligen,jezt unsers gnädigen herrn mutter, die ließe hinwieder deren von Ochsenstein lüthen verbieten, die Wolfach.herab auch über ihre guter zu fahren, zu wasser und uf dem land, da thäte die von Ochsenstein ihr wegbottwieder ab, und wurde glich ufgehabt. Kurz darnach verbrunn dem mayer im Tieffenbaeh sin büß, der liefieminer gnedigen frawen seeligen nach, die von Langenbach zu bitten, ihm ein zimmer wieder in ihrem waldzu erlauben, da sprach ihr gnad, sie wollts gern bitten, auf das gieng der mayer und hiebe das holz uner-laubt ab, da k ) giengen die von Langenbach auch für unser frauen seeligen und baten ihr gnad nit zu zürnen,denn ihr und des waldes gerechtigkeiten nach könnten sie nicht ab sin, sie müssten das holz zerhawen, daredt min gnädige frau, sie sollten das nit thun, ob sie es dem mayer je nicht gelassen möchten, so sollten siees verkaufen, oder an ihr buwen brachen; da seyten sie ihr, sie könnten dasselb nit gethun, dann sie hättenvier herren, und welchen thals lüthen sie das geben, dem würden es der ander theil anbürden und vergünnen,sonder gebürte ihnen nichts anders damit zu thuen, denn nach ihrem rechten und herkommenbeit. Da sprachihr gnad: wol hin, so thüend, daran ihr trawen recht zu thun, denn ist es euch oder euern gütern schad, sowill ich euch nichts darin reden! Da zugen sie gemeiniglich und einhelliglieh zu walde und zerhiewen das zustucken, darin redt ihnen kein herr von Geroltseck, sine amtlüth noch nieman nichts. Ihm wurde auch ge-seyt: brächt einer das holz unerlaubt bis an die Einzigen, daß sie es noch dennoch zerhawen hätten, und