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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1485—1487.

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des Schoners brunnen, in Tegerswysen, hinder der Egel, zu Vnderwüllen, an der Lengi, hinderm Roßberg,ferner 1 1 ji Mannsmad Wiesen im Loch an der Burckhalden, die Hans von Reekenbacb, Otinars sei. von Recken-bach Sohn, Vnser lieben Prowen gegeben, endlich mit mehreren, Töchtern, wie Knaben zu Lehen rührenden und vonAugustin Dierberger Vnser lieben Frowen erkauften Stücken: ob der Mure an deren von Howdorf kelnhof, beiValckenbilde am Rietwege, an Waremberger staig, am Roßberg vnder den Wyden, an der Burghalden, imWinckel by der lachen, und mit einem Jauchart Acker, der auf des Lehensherrn Vetter von Fürstenberg Aeckerstösst. Der Mehrtheil dieser Lehenstücke liegt im Gisinger Bann. Wenn die Pflegschaft genannter Kirche neu be-setzt wird, so brauchen die neuen Pfleger diese Güter nicht neu zu empfangen oder „mit costen brief darumbanzunemmen", sondern er, Graf Hainrich, gewährt, aber nur für seine Person, dass jeweils der älteste Pflegersein Mann sei und diesem ohne weiters die Güter so geliehen gelten sollen, wie wenn er ausdrücklich mitseinem Namen in diesem (Höwers) Brief geschrieben stünde. Nach seinem Tode müssen die Güter wieder regel-recht von dem jeweiligen Lehensherrn von Fürstenberg empfangen werden. Geben an st. Martins des hl. bi-schoffs aubend 1488. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Pfarrregistratur Geisingen. B.

1486, April 8.

542 a . Lorentz Münser von Sünchingen empfängt von Grafen Hainrich zu Fürsten-

berg etc., dem altern, für sieb, selbst und als Träger seines Bruders Phillipsen Mün-sers alle die Lehen, welche ihre Vordem und ihr Vater Gerhart Münser sei. von derGrafschaft Fürstenberg bisher gehabt haben, nämlich den Hof und den Kirchensatzzu Vischbach und den Zehnten zu Härgen.

Geben an sampstag vor dem sontag Misericordia domini 1486 a ).

Das Siegel des Ausstellers zerbrochen.Perg. Or. Donaueschingen. B.

1) Ebenderselbe empfängt in gleicher Weise diese Lehen 1492, vf Hilarli (sie) (Jan. 13.) von demGrafen Wolfgang zu Fürstenberg als Vertreter seines Bruders, des Grafen Hainrich. Perg. Or. mit Restendes Siegels des Ausstellers. Donaueschingen. B.

1481, Aug. 27.543. Kundschaft über den Wald im Hägbach.

Wir der Schultheiß und die zwölf geschwomen richter des geriehts der stadt zu Schiltach bekennenund thond kundt allermeniglich mit diesem offenen brieff, daß für uns in sitzenden offenen verbanten aa ) gerichtkhomen ist der edel und wohlgeporen herr Gangolf herr zuo der hochen Geroltzeckh und Schenkhenzell, undklärt durch sein erlaubte fürsprächen in geinem (sie) zue den armen leuthen im Übel und Langenbach gesässen,als umb den wald im Hägbach genannt, wie sy ime den innhaben und auch lange zeit inngehabt haben widerseinen willen, dann derselb wald war sin, mit satnbt allen herrlichkheiten, und läge in seiner herrschaft, inseinem zwing und banne, wann er sey ein freiherr; was also in seiner herrschaft lige, das seye sine vatter-IV. 63