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1506.
1506, Dez. 1.
Rottweil.
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427. Graf Rudolf von Sultz, Hofrichter des römischen Königs Maximilian auf seinem
Hofe zu Rotwil, daselbst öffentlich zu Gericht sitzend an der offenen freien König-strasse, transsumirt und bestätigt die Urkunde von 1506, Nov. 27. (frytag nach st.Cünrats tag), worin Wolfgang Graf zu Fürstenberg etc. und Elisabeth Gräfin zu Fur-stenberg, geborene von Sulms, dessen ehelicher Gemahl, beurkunden, dass der erstere,nachdem nach dem Abgange seines Vetters, Grafen Hainrich von Fürstenberg, dieHerrschaft des Küntzgentals erblich an ihn gefallen, seine Gemahlin ihres Widems,zugebrachten Guts, auch ihrer Morgengabe, zusammen 13000 fl. und davon 650 fl.jährlichen Zins, bewiesen hat auf die genannte Herrschaft, nämlich Wolfach, Husenund Haslach die Städte, dazu Schenckenzell, Wittichen, Ripoltzow, Romberg, Ober-wolfach, das Küntzgental, Eynbach, Eschow, Wyler, Stainach, Bollenbach, Wälschen-steinach, Brecht zum Theil, Mülenbach, Hofstetten und alle Zugehörden.Geben vff zynstag nach st. Andres tag apostoli 1506 a ) 2 ).
Das Siegel des Hofgerichtes fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.
1) 1509, Aug. 23. (dunrstag vor st. Bartholomes tag apostoli) bekennen Vogt, Gericht und ganzeGemeinde zu Bippoltzow und Bomberg in den beiden Stäben und Vogteien gesessen, dass an diesem TageFrau Elisabeth Gräfin zu Fürstemberg, geborene von Solms etc., „dero gelopter vnd gesworner sie diserzytsindt", durch die wohlgeachteten, fürnehmen und ehrsamen Herrn Michel Botzheim, ihrer Gnaden Aintsver-weser zu Ortemberg, Andres Kotzen, derzeit Vogt in ihrer Herrschaft Kintzigentals und Cristoffelns Schultheyßvon Wolfach, ihrer Gnaden Schaffner bemeldeter Herrschaft, alle Benten, Zinse, Steuern, Eechte und Gütenhat renoviren und erneuern lassen. Deren Verzeichniss folgt. Das Or. siegelte Herr Johans Prior zu Bipoltzow.Copie im Haslacher Urbar v. 1528, fol. 1—5. Donaueschingen. Daran schließen sich auf den folgendenBlättern die um dieselbe Zeit entstandenen Benovationen der übrigen Gemeinden der Herrschaft im Kintzigental.
2) Aus den letzten Jahrzehnten des 15. (jedenfalls nach 1481, Nov.) oder dem ersten des 16. Jahr-hunderts rührt folgende Aufzeichnung von der Hand des Andres Kötz:
„Das soll in die kuchin zu Wolfach dienen vnd jerlich aim keller vberliffert werden, der daz dem koch
..... a ): Vogt zu Bipoltzow 12 ernhünr vnd 6 vaßnachthennen. Vogt zu Bomberg 26 ernhünr vnd 14 vaß-
nachthennen. Vogt in Oberwolfaeh 5 capponen, an ernhünr 132, an vaßnachthennen 67; dürr visch mag manain anzall ouch für gelt nemmen. Vogt im Kintzigental an ernhünr 39, an vastnachthennen 21, an schultern10, item zoll käß in sin ampt inpringen. Schultheis zu Husen vnd vogt zu Einbach vß dem kilchspell: derschultheiss 2 kapponen, 7 hennen, 13 hünr; vischwasser 14 U 3i ß klainer zehenden; item 1 müllinswin, dazains pfunds wert sig; Einbacher vogt ernhünr 78, vaßnachthennen 35, osterayer 470 vnd 3 käs, mer 9 vaß-nachthennen vnd 160 ayer vß Sultzbach vnd Arnenspach. Eschow vnd Wylr vischwasser 5 tt /3), 14 cappunen,2 hennen, 4 hünr. Brechtall 62 ernhünr gewonlich vnd 250 visch, daselbs vallend jars 250 visch in die küchin;der nunnenmacher daselbs git alle jar 1 tt pfeffer von der waid. Vogt zu Millenbach 200 ernhünr, vaßnacht-hennen 75, an cappunen 36'/2, spanverlin (sie), souil dero werden; kocht bannen (sie), erbsen, nüß, hannf soler gon hof antwurten. Haßlach statt klain zehenden, reben, nüß vnd anders, ouch 2 swyn vß den müllinen