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1506.
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myn mütterlicher drüwe vnd vil guter sagen. Hie mit befylch ich uch alle sautAnneu selb dritt 6 ).
Aufschrift: Dem wolgebornen Wylhelm graffen zu Fürstenberg, mynem frünt-lich lieben son.
Pap. Or. von der Hand des Andreas Kötz, Schreibers des Grafen Wolfgang, von dem auch die Unter-schrift rührt. Donaueschingen. Nach demselben gedruckt bei Münch, Biogr.-hist. Studien, II, 434; Frhr. Bothv. Schreckenstein, Briefe des Grafen Wolfgang zu Fürstenberg zur Geschichte der Meerfahrt des Königs Philippvon Oastilien (1506) in der Zeitschrift der Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Alterthums- u. Volks-kunde von Freiburg, dem Breisgau und den angrenzenden Landschaften, I, 150—152.
1) König Philipp von Oastilien, f 1506, Sept. 25.
2) Genit mhd. ein türkisches Eoss, italienisch ginnetto. Vergl. Lexer, Mhd. Wörterbuch, I, 861.
3) Gräfin Bona, geb. von Neuenburg.
4) Von Werdenberg.
5) Lorenz Kratzer, Schuldheiß zu Wolfach.
6) D. h. der hl. Anna, der hl. Maria und Jesus.
1506, Nov.
426. Elisabeth Frau zu Fürstenberg, geborene Gräfin von Sohns, gelobt der Stadt
Wolfach, nachdem sie laut des zu Haidelberg aufgerichteten Heirathsnotels auf diesewie auf die Städte Hausen und Haslach ihres Widums, zugebrachten Guts und Morgen-gabe versichert worden und nachdem die von Wolfach ihr geschworen, sie bei allenihren Rechten und Freiheiten zu schirmen, auch für alles, wie oder worum sich dievon Wolfach oder ihm zugehörigen Thälern bis heute mit ihren Herren oder Frauenvon Fürstenberg verbunden oder verschrieben haben, die jährlichen Zinsen und seinerZeit die Hauptsumme zu bezahlen.
Geben auf zinstag Praesentationis Maria (sie) 1506 1_2 ).
Das Or. siegelten die Ausstellerin und deren Gemahl als Ehevogt.Copialbuch der Wolfacher Freiheitsbriefe v. c. 1600, fol. 13. Donaueschingen.
1) Da festuni praesentationis Mariae (Nov. 21.) im Jahre 1506 auf einen Samstag fiel, scheint in derCopie nach zinstag: vor oder nach ausgefallen zu sein, wenn nicht ein Irrthum in der Angabe des Wochen-tages oder des Festes vorliegt.
2) Von 1505, März 14. (freytags nach Judica) datirt ein Freiheitsbrief des Grafen Wolfgang zu Für-stenberg für die Stadt Haslach wegen Abänderung der Straße durch die Stadt, auch Wochenmärkten, Hand-werken etc. So die Aufschrift eines leeren Umschlages (f. f. A.), auf dem auch bemerkt ist: Orig. nacherWolfach geschickt. Vielleicht befindet sich das Or. also in dem für vns unzugänglichen (s. Bd. I, S. VI)Wolfacher Stadtarchive.
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