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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1506.

Die Siegel des Ausstellers und (für die Gemeinde zu Pforen) des edlen und festen Junkers Hainrichvon Buch, Burgvogtes zu Thonoweschingen.

Perg. Or. Karlsruhe (Constanz-Reiehenau).

1506, Febr. 6.

415. Burkhart von Reckenbach zu Marschalkzimmern und Owelfingen verkauft mit

Bewilligung seines gnädigen Herrn Grafen Wolfgang zu Fürstemberg etc. an die ehr-samen und ehrbaren Schuldheißen, Gericht und. ganze Gemeinde der Stadt Wolfachum 100 fl. rhein., worüber er quittirt, seine eigentlichen Güter im Küntzigenthal,„gelegen ob dem Spanrain Conrad Wameschers, ouch vnder dero zum burgstall gfittergelegen", die von dem festen seinem lieben Schwäher Conrad von Velsenberg erblichan ihn gekommen sind und die jetzt in Besitz hat Hans Speckhamer, mit Mühlen,Sägen, Tuchen, Aeckern, Wiesen, Holz u. s. w. und mit folgendem Zins von der Mühleund den Gütern: 31 ß 3\ Straßburger Wehrscbaft, 4 Capaunen oder 4 ß $\ , 1 ge-sägtem Helbling von 4 Borten von der Säge und 2 „ frontag wen", dazu Drittel undFälle nach dem Gebrauche des Thals und die niedern Gerichte.Geben vff fritag nach Purin"cationis Marie 1506.

Die Siegel des Grafen Wolfgang von Fürstenberg (roth in ungefärbter Schüssel), des Ausstellers (grünin ungefärbter Schüssel gleich allen folgenden; ein springender Hund mit Halsband; auf dem Helme dessenRumpf) und seiner Gnaden Amtleute, Räthe und Diener, die den Kauf auch gemacht und abgeredet haben,der festen und ehrsamen: Martin von Blümeneck, derzeit Vogtes im Küntzigenthal (3 Querbalken, dazwischenFeh; auf dem Helm Bischofsmütze), Jerg von Reckenbach, Vogtes in Bare, (nur Bruchstück erhalten), GallusFürstenberger, Vogtes zu Husen, (Hirschkuh oder Reh? auf einem Berge; auf dem Helme Rumpf des gleichenThieres) und Andres Kotz (im Schild und auf dem Helme männlicher Rumpf, in jeder Hand einen oben drei-getheilten Stab (?) haltend). Umschriften der Siegel sämmtlich abgeschliffen.

Pers. Or. Donaueschingen.

1506, Juni 25.

416. Schuldheiß, Meister und Rath zu Gengembach antworten dem ehrsamen und

vornehmen Andres Kotzen, Amtverweser der Herrschaft Kintzgental, ihrem lieben undguten Freunde, „des zolls halben, die von Ripoltzow betreffend", dass sie in diesem undmehrerm ihrem gnädigen Herrn, Grafen Wolfgangen zu Fürstemberg etc., zu willfahrenganz geneigt, dass es sich ihnen aber nicht gebühren wolle, ihrer Stadt Zoll undandere Gefälle zu ändern; wann aber die von Ripoltzow mit Harz, wie er, Kötz r