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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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368
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1505.

2) 1500, März 17. (zinstag nach dem sontag Reminiscere) belehnte Graf Wolfgang mit denselbenStücken als Träger des Spitals Cunrat Justly, Spitalmeister, und Ytel Rugker, des Raths zu Vilingen. Perg.Or. mit dem Siegel des Ausstellers. Vom gleichen Tage datirt deren Lehenrevers mit dem minderen Siegelder Stadt Vilingen. Perg. Or., beide in Donaueschingen.

3) 1491, Nov. 7. (mentag vor st. Martins des hl. bischoffs tag) belehnte Graf Hainrich zu Fursten-berg etc. mit denselben Stücken als Träger des Spitals Hansen von Pranckfurt des Raths und Ittel Rücker,derzeit Spitalmeister. Die Urkunde erwähnt, dass der Spital des Lechlers Zehnten zu Norstetten von HerrnMarquart Barbspergen sei. Töchtern erkauft habe. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers. Donaueschin-gen. Ebendort der vom gleichen Tage datirte, von der Stadt Vilingen besiegelte Revers der Lehensträger,Perg. Or.

4) 1490, Aug. 29. (suntag nach Poley) stellte Hanns von Franckfurt, des Raths zu Vilingen undPfleger des Armenspitals daselbst, dem Grafen Hainrich zu Fürstenberg d. ä. als Träger des Spitals überEmpfang derselben Stücke Lehensrevers aus. Perg. Or. mit unkenntlichem Siegel des Ausstellers. Donau-eschingen.

5) 1490, Juli 16. (frytag nechst nach st. Margarethen tag) schreiben Oonrat Stehelin, Hanns vonFranckfurt und Peter Zeltmaister, alle drei des Rathes und derzeit Pfleger des Armenspitals zu Villingen, anden Grafen Hainrich zu Furstemberg, Herrn zu Hußen etc., und wiederholen ihr Ansuchen, dass der GrafHans Butzen an Stelle Hansen von Franckfurt als Träger des Armenspitals annehmen möge. Auf ihre erst-malige Bitte hatte der Graf erklärt, er wolle sich bedenken. Will der Graf Hans Butzen nicht, so erbietensie sich, einen andern, eben so guten Träger, wie Hans von Frankfurt zu stellen. Will der Graf auch dießnicht annehmen, so erbieten sie sich vor dessen Mannen- und Lehengericht rechtlich darum fürzukommen.Pap. Or. (die aufgedrückten grünen Siegel der drei Aussteller sind abgesprungen). Donaueschingen.

I

1505, Nov. 22.

406- Schuldheiß und Eath der Stadt Bern schreiben den wohlgeborenen Herren, Felix

Grafen zu AVerdenberg und Herrn zu Heiligenberg und Wilhelm Grafen zu Fürsten-berg, Landgrafen in Bar, Herrn zu Husen im Kintzgertal,geswägern", ihren gnä-digen günstigen Herren:Wolgeborn sonders gnädige herren, vwern gnaden sye vnserwillig dienst vnd was wir eren vermögen, allzyt zugesagt, vnd denselben zu wüssen,das ir schriben, die herrschafft Nüwenburg mit andern irem anhang berürend, vnsjetz zukommen, durch die wir bericht sind ettlicher gesuch vnd inred, so vwerngnaden vnd dero gemächeln zu abbruch ir zugehörd sollen begegnen; vnd für war, soist vns der handel vnwissend, wellen ouch nit vertruwen, das sich jemand vns ver-wandt desselben söllicher gestalt solle annämen, doch ob darvmb vczit an vns langen,wurden wir vns nit anders dann gebürlichen halten , als geneigt vnd gutwillig vwerngnaden guten früntlichen nachpurlichen willen zu erzougen, die syen ouch damit gottallzyt beuolchen."

Datum samstag vor Catharine anno etc. 5.

Nach dem Concept im Staatsarchive Bern mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.