Druckschrift 
4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
Entstehung
Seite
363
Einzelbild herunterladen
 

HM

gl

1505.

1505, Sept. 23.

363

Wolfach.

399. Wolfgang Graf zu Furstenberg, königlicher Majestät Hofmarschalk, oberster

Hauptmann und Landvogt in Elsaß und der Ortnawe etc., schreibt dem hochgeborenenHerman Grafen und Herrn zu Hennenberg etc., seinem freundlichen und lieben Oheim:als üwer lieb, ouch ich in früntlicber hyrots handlung vnserer kinderhalb etlich jarvnd zit mit ain ander in vbung gestanden vnd zu letscht in dem willen gewesensint, die hochgeborn gräffin Vwer tochter, fräwlin Appellonien, vnd minen sone, gräfFriderichen den jüngsten 1 ), zu samen zu uerhyrotten, vnd das doch noch entlich nitbeschlossen ist; so aber ich jetzt dem durchlüchtigisten fürsten, hertzog Karlin, dem

jungen printzen von Hispannien etc.....den gemelten mynen süne Friderichen zu

siner gnaden gefallen bewilligt vnd zugeschickt hab, das sich ain zit alda verlengenmochte, solte dann vwer lieb oder üwer tochter etwas dadurch Verhinderung besehe-nen , were mir in gantzen trüwen laid. Darvmb im allerbesten vnd besondererfrüntlicher maynung hab ich vch das nit verhalten wollen, ob üwer lieb vtzit zuhanden stieß oder begnette (sie), das üwer lieb tochter halb üwer lieb nutzlich were,vff mich noch min süne sollichs nit zu vnderlassen oder zu uerziehen, dann alles, dasüwer lieb vnd dero tochter zu früntschafft, eren, nutz vnd güttem gedienen mochte,güne ich vwer lieb von hertzen wöl" etc.

Datum Wolfach vff zinstag nach st. Moricien tag anno 1505.

Pap. Concept. Donauescüingen.1) Zuerst den älteren, Grafen Wilhelm; vergl. oben Nr. 323 v. 1501, Aug. 18. u. Anna. 2.

1505, Sept. 27.

400. Wolfgang Graf zu Furstenberg etc. gestattet seiner Tochter Margretha, Ge-

mahlin des Freiherrn Hanns Jacob zu Mörsperg und Befort, wider den zu Rotwilaufgerichteten Erbverzicht derselben 1 ) ein eventuelles Erbrecht.Ob wir vnd unseresüne, graff Wilhelm vnd graff Friderich oder die sune, so wir harnochmals vber-komen mochten, mit tod abgiengen, das got lang vffhalten wöl, daz wir nach sykain süne manß stammen von Fürstenberg geborn hinder vnß verliessen, also dasvnser herschafft, landt vnd lüt vff vnsere tochter erblichen gefiellen, so soll die ge-melt vnser tochter Margretha oder an ir statt ire eliche kinder vnß vnd die selbenire brüder mit andern vnsern töchtern erben, doch also, das sy warten vnd in dertaillung still stan soll, biß der andern vnser tochter ainer, so noch by leben vnd nit

46*

WH

i : m m I

<am

'«

im

ms

; j H

Äfl**

Im

Ww&*$m

111111

KSK

3 j

!$! m .

' ; i "...: .... |

M

wXMMim I

HB

mH

«Em

:-. H9

\&£EBm

^m

sss*