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1505-1506.
und sei Willens gewesen, Egk darauf ziemliche Antwort zu geben, das habe aber königliche Majestät abgestellt,vor welche er sich zu Ehr undEecht zu kommen erbiete. Bittet, dass die Herren auch bei Egken darauf hin-wirken, dass er sich dem von königklicher Majestät angeordneten Gerichte unterwerfe. Pap. Or. oder Copie.
1505, Sept. 25. (geben zu Derfewr) a ) König Maximilian an Grafen Wolfgang. Hat Eken Reischacher,von dessen obigem Schreiben Copie mitfolgt, „aus vberfiussigkait vnd damit er sich nichts zu beklagen hab",einen weiteren Tag, diesen aber als den letzten, peremptorie angesetzt. Pap. Or. mit Siegelspuren.
a) Tervueren; der König kann also nicht am 26. Sept. in Strassburg gewesen sein, wie in dessen Itinerarin den Forschungen zur Deutschen Geschichte, 1, 366, angegeben wird.
1505, Okt. 1. (Tiest.) König Maximilian an Eck Reischacher. Setzt ihm auf sein Gesuch ausvberflüssigkeit" und damit, er sich nicht weiter zu beklagen habe, einen andern Tag, nämlich auf kommenden10. November an seinem königlichen Hofe.
1505, Okt. 2. (Tiest). König Maximilian an den Grafen Wolfgang. Theilt ihm mit, dass er Eckeneinen neuen Tag angesetzt. Hat das Schreiben der 23 Edlen an den Grafen und dessen Antwort vernommen a ).Wenn Eck auf dem Tage nicht erscheinen oder er und die andern Edlen sich unterstehen würden, etwas gegendon Grafen vorzunehmen, wolle er gegen sie alle mit Ernst handeln. „Dann betreffennd den heyrat deinessuns b ) vnd der frawen von Blanckenberg, wem wir dir zu gnaden, wo wir vnsern weg auf Trier genomenhetten, gnediclich geneigt gewesen, selbs personndlichen mit derselben frawen zu handeln, aber dieweil wirvnsern weg ditzmals daselbst hin nit nemen, so versehen wir vns doch, daz der edel vnser lieber getrewerCasparr freyherr zu Morsperg vnd Beffort, vnser landuogt in Vnderelsas, auf vnser vnd vnsers lieben suns,des kunigs von Castilien schreiben vnd beuelh in solhem heyrat allen getrewen vnd müglichen vleis ankern,vnd versehen vns, daz dir vnd deinem sun deshalben guet anndtwort gegeben werde. "Vnd was wir weiterdir vnd demselben deinem sun zugnaden ferrer hilf vnd furdrung ertzaigen künden, seyen wir zutun genaigt."Pro rege per se. Commissio domini regis propria. Sernteiner. Pap. Or. mit rothen Siegelspuren.
a) S. oben lit. i und m.Nr. 399, Anm. 1 u. 402 c.
b) Wilhelms mit dem Fräulein von Blamont (Blanckenberg); vergl. unten
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1506, März 17. (zinstag vor Letare). Martin von Blümnegk, Vogt zu Haßlach im Kintzigental, anden festen Ecken von Rischach, seinen guten Freund. Da Graf Wolfgang auf Begehr der königlichen Majestätund deren Sohnes, des Königs von Kastillien, dem letzteren zu unterthäniger gehorsamer Dienstbarkeit nachHyspanien ziehen wollte, hat er denselben gefragt, wie der Handel mit Ecken stehe, und erfahren, dass der-selbe zu Recht vor königlicher Majestät stehe. Da ihn aber unterdessen viel ungebührliche Reden und Droh-worte von Ecken anlangen, begehrt er amtshalben und bittet für seine Person, ihn mit diesem Boten schrift-lich wissen zu lassen, ob er um diesen Span bei dem Rechten bleiben und dem nachkommen wolle oder nicht,damit er sich amtshalb und sonst danach zu richten wisse. Gleichzeitige Pap. Copie.
1506, April 16. (dorstag nach dem hl. Ostertag). Eck von Reuschach erwidert, er wolle in kurzemdurch seine eigene Botschaft ehrbare Antwort geben. „Dir sunst fruntschaft vnd guten willen zu erzeigenbin ich alweg geneigt." Pap. Or.
1506, April 16. (dunrstag in der Osterwochen). Martin von Blumneg, Vogt zu Haßlach, an denPfalzgrafen (Philipp). Ueberschickt ihm einen ingelegten Brief von königlicher Majestät und bittet in Abwesen-heit seines Herrn ihn wissen zu lassen, was er sich „den trowworten nach, so Eck in vnd vß Euer fürstlicheGnaden landen vnd stetten tut", amtshalb zu ihm, dem Pfalzgrafen, und den seinen versehen solle.