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1502.
Hauptbrief über 2000 fl. Hauptsuuime hinter die Karthause gelegt hat. Perg. Or. mit dem Siegel des Aus-stellers. Donaueschingen.
2) Und ist wahrscheinlich auch geschehen. 1504, Nov. 5. (zinstag noch Allerheilligen dag) schreibtHanß Jacob fryherr zu Morsperg vnd Beffort an den Grafen Wolfgang, seinen freundlichen lieben Schweher:„nochdem ich von veh abgescheiden pin, hab ich fliß ankert min hußhalttvm der moß zuzerichten mir mug-lichen ist, domit bischloif, kirchengang vnd heinfürrvng glich noch einander beschech vnd vff daß heinlichst,alz es dan angehaben ist, vnd pin des gemutz, in acht oder 10 dagen zu Wolfach zu sin noch dattvm dis brieffsvnd mit vch vnd miner lieb frau mvtter, desglichen min hertz lieben bullen vnd gemal enß zu werden." Dochstelle er es ihm anheim, zu handeln nach seinem Gefallen. Pap. Or. mit grüner Siegelspur. Donaueschingen.
In die nächste Zeit nach der Hochzeit, wohl 1505, fällt ein undatirtes Schreiben der Margret vonMorsperg an ihren „herz lieben hern vatter vnd hertz lieb fraw muter". „Ewer aller gesundheit ist mir eingrose freid, gott sey lob. Vnd laß ich vch wissen, das ich frisch vnd gesunt bin vnd mir von den gnadengottes wol gat, vnd hab vßgelert"), gon iez in das beth mit den frewlin. Auch, herz lieber her vatter vndfraw muter, wo ir schribend, was ich bedarf, so haben ir mir zum nechsten, do ir sind hie gesin, so erlichgelan, das ich jetzmal nit bedarf. Gott danck euch ewer drewe, vnd begert ich nit gröser freid von gott, dandas ir her kernend, mich verlangt von hertz vbel nach euch, vnd min fraw von Buchen last euch früntlichpytten, das ir her komen, es wer ir ein grose freid, vnd min fraw vnd beslin Margret vnd trügend (sie) landeuch vil liebs vnd guts sagen vnd die frewlin all. Vnd griessen mir mein bruderlin vnd Schwester, vnd dar-mit befel ich euch in die schnür b ) (sie) gotz, der helf vns mit freiden zusamen." Pap. Or. Donaueschingen.
a) Wohl den mitgebrachten Hausrath.
b) Wohl verschrieben für: schirm.
3) 1504, Okt. 22. (zynstag nach st. Gallen tag abbatis) beurkundet Graf Rudolf von Sultz, Hofrichterdes Königs Maximilian zu Rotwyl, dass dort vor ihm, während er an der offenen freien Königstraße zu Ge-richt saß, Fröwlin Margreth, geborene Gräfin von Fürstemberg, des edlen Herrn Hanns Jacobs Freiherrn zuMersperg vnd Beffort etc. „elicher gemahell" a ), mit ihrem Vogte, dem edlen Herrn Gangolf zu Hohengeroltz-egk gegen ihre Brüder Wilhelm und Friderich Grafen zu Fürstemberg, die durch den festen Burckhart vonReckenbach vertreten waren, auf all ihr väterliches, mütterliches, „änliches", brüderliches und schwesterlichesErbe verzichtete. Das Or. siegelte das Hofgericht zu Rotwil. Gleichzeitiges Pap. Copialbuch der auf dieHeirath der Gräfin Margarethe zu Fürstenberg bezüglichen Urkunden, fol. 3—4.
a) Wiewohl Kirchgang und Beilager noch nicht stattgefunden. Nach altem deutschem Recht begründetedas Verlöbniss die Ehe.
1502, Juni 20.
Basel.
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332. Peter Offenburg, Bürgermeister und Rath der Stadt Basel, ersuchen Grafen Wolf-
gang von Fürstenberg, Landvogt im Elsaß, dafür zu wirken, dass ihnen der Kaiserdie 50 Zentner Pulver, die sie ihm vor Jahren geliehen, bezahle.Montag vor Job. Bapt. 1502')•
Nach dem Concept im Staatsarchiv Basel mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.1) 1502, Juli 9. zeigen dieselben dem Grafen Wolfgang an, die Summe für das dem Kaiser zum
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