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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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15001501. 299

1500, Dez. 22.

317. Hans Flieg von Domo, wohnhaft zu Haslach im Kintzgental, welcher wegen

etlicherverschult sachen" in des Grafen Wolfgang zu Furstemberg etc. Gefängnissgekommen, aber auf die Fürbitte vieler ehrbarer Leute, Geistlicher und Weltlicher,one witter hersuchen" entlassen worden ist, schwört Urfehde und gelobt, dem ge-nannten Grafen oder seiner Gnaden Schuldheissen zu Haslachzu abtrag" 6 fl. inner-halb 6 Jahren, je 1 fl. an st. Johans tag Süngichten alljährlich, zu entrichten, oderwenn er dieses nicht halte, gen Haslach zu kommen und hier zn bleiben, bis demSchuldheissenbeniegen geton".

Geben vf zinstag nach st. Thomas tag des hl. zwelfbotten 1500.

Die Siegel der edlen und festen Junker Martin von Blümneck und Cünrat von Velsenberg, seiner(Fliegs) günstigen und lieben Junker, fehlen.

Perg. Or. Donaueschingen. B.

1501, März 10.

318. Veronica von Fridingen, geborn von Honbnrg, Hansthürings von Fridingen sei.

Witwe, bekennt, dass ihr der wolgeborene Herr Graf Wolfgang zn Fürstenberg etc.durch den edlen, festen Lux von Rischach die auf nächsten Maitag von Thonoweschin-gen verfallenen 14 Gnlden rhein. Leibgedings ausbezahlt hat.

Geben vff mittwoch nach dem sonntag Reminiscere 1501.

Das aufgedrückte Siegel der Veronica von Fridingen fehlt.Pap. Or. Donaueschingen.

1501, April 19.

318 a . Wolfgang Graf zu Furstenberg etc. bittet den Bischof Hugo zu Costentz und

dessen Vikar in geistlicher Regierung, den ehrsamen Herrn Melchior Sorg von Sto-gkach, Priester, dem er als rechter Collator die durch Verzicht des Herrn MychelHowenstayn erledigte Pfarrkirche zu Kirchen unter Gysingen J ) übertragen, auf der-selben Pfarrei zu investiren.

Geben am mentag nechst nach dem sonntag Quasimodogeniti 1501.

Das Siegel des Ausstellers.Perg. Or. Donaueschingen.

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