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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1500.

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briefe vud tun kundt allerrnenigclich: wiewol wir aus angeboruer gute vnd künig-licher rniltigkeit alltzeit geneigt sein, aller vud yegclicher vnser vnd des heiligen reichsvnderthauen vnd getrewen eere, nutz vnd besstes zu fürdern vnd zu betrachten, sowirdet doch vnser künigclich gemute mer begirlicher, die, so sich gegen vns vnd dem-selben vnserm reiche in getrewer, gehorsamer diennstperkeit hallten, für ander zu be-Ionen vnd zu begaben; das wir demnach guetlich angesehen die annemen, getrewen,nützlichen diennste, so vns vnd dem heiligen reiche der wolgeboren vnser rate, camerervnd des reichs lieber getrewer Wollgang graue zu Fürstenberg in manigfaltig weyse,offt, willigclich vnd vnuerdrossenlich getan, noch teglichs tut vnd hinfür in künftigzeit wol tun mag vnd sol, vnd darumb mit wolbedachtem mute, guetem rate vndrechter wissen demselben graf Wolfgangen dise besonder genad vnd freyheit getanvnd gegeben, axach gegönnet vnd erlaubt haben, tunn, geben, gönnen vnd erlaubenime solichs alles von Römischer, künigclicher macht volkomenheit wissentlich in craftdits briefs also, das nw fürbaßhin er vnd sein erben güldin vnd silbrein münntzen,nemlich auf der einen ein adler vnd auf die andern seitten nach irem willen ein ge-preg, groß vnd klein, wie inen altzeit gefallen vnd sy gut beduncken wirdet, dochmit strich, koren vnd grad in massen ander vnser vnd des heiligen reichs curfürstenir guldin vnd silberin müntzs in dergleichen werde auch slagen vnd machen, vndnicht darunder geringer noch mynder durch ire redliche vnd erbere müntzmaister, diesy zu einer yeden zeit dartzu verordnen, slahen vncl machen lassen l ) vnd damit ge-trewlich vnd redlich gefaren vnd handeln sullen vnd mügen, dardurch der kaufmandabey besteen muge vnd der gemein man damit nit betrogen, sonder des heiligenreichs eere vnd der gemein nutz gefürdert werde vngeuerlich. Vnd gebieten daraufallen vnd yegclichen curfürsten, forsten, geistlichen vnd welltlichen, prelaten, grafen,freyen herren, rittern, knechten, haubtlewten, vitzthumben, vögten, pflegern, Verwe-sern, ambtlewten, schultheissen, burgermeistern, richtern, reten, burgern vnd gemein-den vnd sonst allen andern vnsern vnd des reichs vnderthanen vnd getrewen, in waswirden stattes oder wesens die sein, von obbestimbter vnser künigclichen macht ernst-lich vnd vestigclich mit disem briefe vnd wellen, daz sy den gemelten Wolfgangengrafen zu Fürstenberg vnd sein erben an den obbestimbten vnsern künigclichen ge-naden, freyheitten, gönnung vnd erlaubung der berürten guldin vnd silbrin müntznicht hynndern noch irren, sonder sy die, wie uorgeschriben stet, geruelich gebrauchen,genyessen, die auch durch die iren allenthalben wie ander guldin vnd silbrin müntzenin irem werd nemen vnd damit handeln lassen vnd hiewider nit tun noch yemandsanderm zu thun gestatten in dhein weyse, als lieb einem yeden sey vnser vnd desreichs swere vngenad vnd straffe vnd dartzu ein pene, nemblich fünftzigkh marckh

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