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1499.
sehen garde mit geschriftlicheni geleyt gnugsam versichert ist vnd des versigelten schin inhat, des vesten MarxEichen körn ouch lassen mog schniden vnd infüren etc., als vns nit zwifelt, ir des guten bericht hapt, so hatdoch vff gestrigen tag Günther von Sierentz mit sampt siner gesellschaft dem bemelten vnserm burger, als erhinußgefaren, im willen solich körn ze holen, im Allenschwiler bann vier roß vnd wagen genommen vnd dochden wagen vnd das ein roß, so nit vast verfengklich was, lassen stand vnd die vbrigen hinweggefürdt, dasvns eben hoch beswerdt. So ist zu vwer edelkeit vnser vlissig vnd ernstlich bitt, sy welle darinn handelnvnd den getäter obbestimpt darzu wisen, daz er dem vnsern sin genommen diu roß an engeltnuß vnd vnver-zogenlich wider kere vnd im erzoigen, daz er vwer geleit vnd trostung nit also verachte. Das wellen wiralzit gutwillens vnuerdrossen verdienen vnd des ein gutig antwurt begerende. Datum sontag nach Heinriciimperatoris anno 99." Concept.
Aus dem Staatsarchiv Basel mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.
1499, Juni 29.
284. Heinrich Graf zu Fürstenberg, königlicher Hofmarschalk, Fridrich Capler, Kitter,
Feldhauptleute, Statthalter und königliche Räthe zu Ensisheim schreiben dem festenihrem besundern und guten Freund Jacob von Eptingen: „Vnser fruntlich dinst zuuor,lieber Jacob, vß mergklicher notdurft königlicher Majestät, daran land vnd lutte ver-derben vnd vff enthalt gelegen ist, geschaffen wir an stat königlicher Majestät mit dir,vff daz höchst gebiettend, daz du vff fritag zu nacht nest künftig hie zu Ensißheiman der herberg sigest morndes sampstag frug, aller mengel halb helfen beschliessenvnd Ordnung machen, als du hören wirst vnd notdurft sie.Datum illens vff sant Peter vnd Pauls tag anno 99."
Nach dem Pap. Or. im Staatsarchiv Luzern mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.
1499, Juli 2.
Lindau.
285. König Maximilian an den wohlgebornen seinen lieben getreuen Wolfgang Grafen zu Fur-stemberg, seinen Ratli und Feldhauptmann seines königlichen Bunds des Lands zu Swaben.
Wolgeborner lieber getrewer, wir haben dein schreyben der fursten vnd hawbt-lewt zukunft halben gen Argen vernommen, daraus deinen vleys gespurt vnd darobgnedigs gefallen empfangen, fuegen dir auch darauf zuwissen, wiewol die Sweytzerzum tayl von den Pündten widerumb zurugk vnd an sandt Luceyen stayg gezogen,so sindt vns doch in diser stund glewblich kuntschafften vnd gewisse schafften zu-komen, daz der merer tayl von denselben Sweytzern bey den Graenpundtern belybenvnd hinein in vnser lanndt Vindtschgew gezogen sindt vnd yetzo vmb Mails, Glürns
SötRäK¥t'