1499.
267
¥&tssSläieim
■HJgM
§11» Hfl
aHHIi
säP*^«
nran
ra53M
wBBI
■ ■ ■■■
einer verschribnen antwuii by dem botten von vwer edelkeit bereits gemüts vnd guts willens ze uerdienenvnd ze beschulden. Datum mitwochen nach Margarethe anno 99." Concept.
m. (c. Juli 17.) Graf Hainrieh zu Fursternberg an Burgermeister und Ratli zu Basel. „Als ir vns yetz
geschriben habt, wie Günther von Sierentz mitsampt seiner gesellschafft ainen ewrn mitburger, mit namenLienharten Werdenberg, vber vnser glait etlich roß genomen vnd die zu Grossenkembs verpewtet habe, dasauch derselb Lienhart, als er gestern zu vns deshalben ziehen wolt, von etlichen knechten gefangen vnd ge-wundt worden sein solle, mit beger, im die genomen phert wider zukern, wie dann solichs ewr schrifft fereranzaigt, haben wir verstanden, vnd fuegen euch darauf zu vernehmen, das wir denselben Günthern vnd seingesellschafft nit kennen, haben auch der sach gar kain wissen, wellen vns aber darinn aigentlich erkunden,vnd so fer dem also ist, vns dermassen beweysen, darab ir gefallens vnd mercken sollet, das wir vnser glaitgehallten welen haben. Wir bitten euch auch, ir wellet vns die knecht, so ine also geslagen haben sollen, sofer ir miigt, anzeigen, wellen wir sy dermassen straffen, dardurch sollichs hinfür von inen vermitten blieb.Vnd als ir vns ferer schreibt, ewr metzger halb, wie die, als ob sy Sweytzer weren, geacht sein vnd dabeyin sorgen sten muessen, mit bitt, wo dergeleichen an vns bracht wurde, dem kainen glauben zu geben vndzu uerfügen, sy vnbefehd zu lassen, wisen wir von solichem handel auch nichts, halten es auch gentzlich da-für, das sy sich zu der königliehen Majestät vndertanen kains argen versehen dürfen, wo vns aber sollichsgruntlichen anzaigt wurde, wollten wir vns gepürlich darin halten. Doch so wellen wir euch in gutem ver-trawen auch nichts verhalten, das vns glauplichen furkumpt, wann der königlichen Majestät lewt zu roß vndzu fuß aus oder in die statt ziehen, das sonderlich die metzger vnd etlich ander sich mit etwas vnzimlichenspottworten gegen inen merken lassen; das leyden wir auch gedultigclich, der zuuersicht, ir werden das mitder zeit wenden. So hat vns auch Henslin Jager, der königlichen Majestät diener, warlich bericht, wie diemetzger im getrawt vnd zu empotten haben, das er sich darnach rieht, sy wellen ine zu tod slahen, es be-schehe nu oder nach dem krieg, vnd wo sy das nit gestendig weren, so wollt er sy mit frommen edelleutenvnd andern beweysen. Demnach begeren wir an euch, ir wellet verfliegen, damit derselb knecht ausser sorgenkum oder aber vns wissen lassen, wes er sich deshalben versehen sollen. Geben im closter zu sannt Appoli-naris anno domini 99." Original.
n. Juli 18. Derselbe an Burgermeister und Bath der Stadt Basel. „Wir haben Hanns Vlrichen Junger-
man zu vnserm trabanten auffgenomen vnd dieweil er nu solchs on ewr verwilligung nit annemen hat wellen,bitten wir euch mit besonderm vleiss, ir wellet demselben Jungerman vns zu dienen vergönnen, vnd euchdarinn gutwillig erzaigen. Daran beweist ir vns sonder gefallen, das wir vmb euch fruntlich beschuldenwellen, vnd begern des ewr beschriben antwurt. Geben im closter zu sannt Appolinaris an donstag nach st.Margreten tag anno domini etc. 99." Original.
o. Juli 19. Derselbe und Caspar Freiherr zuMörsperg, Landvogt, Fridrich Cappeler, Ritter, Feldhaupt-
leute, und andere königlicher Majestät Käthe, jetzt zu St. Apolinaris versammelt, an die nämlichen. „Wirhaben dem strengen Herrn Ludwigen von Rynach, ritter, etwas Sachen von wegen königlicher Majestät miteuch zu reden vnnd zu handien beuolhen, als ir verneinen werdet. Demnach bitten wir euch mit besonderemvleiss, ir wellet demselben herr Ludwigen dißmals gleich als vns selbst glawben vnd euch darinn gutwillig er-zaigen. Daran bewaist ir königlicher Majestät sonder gefallen, das on zweyffel sein königliche Majestät gne-diclich erkennen wirdet, vnd wir für vns selbst vmb euch verdienen wellen. Geben zu St. Apolinaris amfreitag nach st. Margreten tag anno domini etc. 99." Original.
p. Juli 21. Statthalter und Rath der Stadt Basel an den Grafen Heinrich von Fürstenberg. „Wie wol
vnser burger Lienhart Werdenberg durch vwer edelkeit, ouch von dem von Wadrey als houptman der wel-
34*
:-~ : f^S^n^
rn^
'■■< ■
■
is5
■ '
11
Hffi
■ - ■ ■" -, m
!.■-• - ,vT»-.f-)
■
:m
wm i i
mmm