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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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von Bittsch mit fünfzig pferten vnd seehsvndtzweyntzig zu fus durch ewr stat ziehen ze lassen, also hat sichaus ettlichen vrsachen solichs verendert, vnd werden an statt desselben hundert vnd zweyntzig zu fus, vndvier oder fünf pfert vngeuerlich hinauf ziehen. Demnach bitten wir euch, ir wellet denselben also durch ewrstatt Basel ze ziehen vergönnen, damit der königlichen Maj estat will vnd befelh darin nachkumen werde. Daswellen vmb euch freundtlich beschulden vnd begeren des ewr beschriben antwurt bey disem botten. Gebenzu Altkirch am mitwoch nach Visitationis Marie anno domini 99." Original.

g. Juli 4. Statthalter vnd Rath der Stadt Basel an Grafen Heinrich von Fürstenberg. „Wolgeporner

herr etc. Als ir vns sehriben vnd begeren, den wolgepornen herrn groff N. von Bitsch mit hundert vndzwenzig zu fuß vnd vier oder fünf zu roß vngfarlich durch vnser statt ze ziehen zeuergiinstigen etc., sind wirals die, so vch ze allem vermoglichen wilfarung geneigt, willig nach ze lassen. Doch daz derselben zu nähernein stund oder zwo vor ir zukomen by vnser statt vns ze wissen getan werde, ouch daz sy by vns zube-nachten nit verharren, sonder by guter tagzyt durchrucken. Bitten wir vwer edelkeit in guter meynung vonvns zuuermercken. Dann in allen vns vermöglichen sachen vch willig gefallen zu bewisen, werent wir begirigs

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gemüts geneigt. Datum dornstag st. Virichs tag anno 99." Concept.

h. Juli 10. Bastian Trugseß, Schultheiß und der Rath zu Rinfelden an den Bürgermeister und Rath

der Stadt Basel. „Vff den abscheid zwüschent vch vnd vnsern lieben vnd guten nachpurn von stettn vnd land-schafften, yetz zu Ensißheim durch den wolgebornen herrn graff Heinrichen von Furstemberg, kiinicglichenhoffmarschalck vnd oberisten velthouptmann, ouch ander kunglich rete, vnser gnedig lieb herrn beschehe, vndvns zugesehriben, fügen wir üch zu wüssen, daz uff suntag nechst versehynen, als die vnsern erber hinübergen Nugler gangen sind, vnser vyend zu suchen vnd zu beschedigen, vnd wider vff der heimfart gewesen vndob Liestal durch das wasser gangen, daz da die uwern von Liestal haruß getruckt vnd mechtig zu roß vndfuß vf sy getrungen sind, des willens, die vnsern zu beschedigen. Deßglichen ist vf gestert zinstag aber be-schehen, daz die uwem von Liestal den vnsern biß über den Hulft nachgeeilt sind, das sich alles zu keinemguten züchen, dann wo sy aneinander kommen werent, were nützit guts daruß worden. Harumb so wöllentdie dem abschied vnd vwerm zusagen nach straffen, in massen wir spuren mogent, dem wollen geleben. Dar-zu so enthaltend die von Liestal stetigs vnser vyend, vnd gestatten inen stetigs vff vns vnd vnser nacbpurenanzugriffen vnd louffent der uwern mit inen, sy zu füren, weg vnd steg zu wisen etc. Da ist vnser ernstlichbitt, sölichs abzustellen vnd nit zugestatten, vß uwer statt Liestal ein roubhuß zu machen, vnd daruß vff vnsvnd vnser nacbpuren anzugriffen. Dann wo das nit abgestelt wurd, möchten wir vnser vnd nachpuren not-durft nach nit lassen, wir müesten sölichs anbringen vnd darin handien, des wir lieber vertragen werent.Tund, als wir üch getruwen, wollen wir verdienen. Datum mitwochen vor Heinrici imperatoris anno etc. 99."Original.

i. Juli 16. Statthalter und Rath der Stadt Basel an Grafen Heinrich von Fürstenberg. „Es hat ver-

gangner tagen einer, genant Günther von Sierentz, gegen den vnsern Lienhard Werdenberg etlich rosß vßge-spannt vnd weggefurdt, darumb wir dann vwer edelkeit, ouch dem vesten Marx Riehen, diß zwen brief, sowir hiemit im besten widerzusenden, geschriben vnd denselben Lienharten darmit zu üch abgefertiget, vnd alsder vff anzoig ettlich vwer diener biß gen Ranspach gesendet, sind fußknecht an in komen, in gefangen, vbelvnd wondt geslagen vnd geredt, er sye ein metziger vnd die syen Swytzer, deßhalben er vnd all metzgersterben müssen, vnd als sy in befunden, kein metzger sin, hand sy in beroupt vnd zu letst tun schweren,nichts davon ze sagen, byß er in vnser statt syge etc. Vnd wiewol er von vch, deßglichen dem von Wadremit gnugsamen sehirmbriefen bewart ist, so sind sie im doch vor noch nit fütfraglich gewesen. Aber dest-minder nit, so bitten wir vwer edelkeit mit sonderm hohen fliß vnd ernst, sie welle, wie vnser hievor sehribenanzeigt, gen den Günther von Sierentz verschaffen, damit dem vnsern sein genomen roß on entgeltnuß wider-IV. 34

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