SäsS
iiiliiii
$P3ä
264
1499.
stat oberste Feldhauptleute „sampt vnd sonders". „Wolgeporner edler strenger Herr. Vnser gutwillig bereitdienst syen vch alzit zuuor. Vwer schriben, vns zugesandt, haben wir empfangen vnd, demnach vnder anderm.vwer beger gewesen, vch zu wissen thun, ob wir den wolgepornen hern groff Weckern von Bitsch mit fünfzichpferden, sechs vnd zwentzig zu fuß vnd zweigen wägen vngeforlichen durch vnser statt ziehen lassen wellen etc.,sind wir guts willens bereit ze bewilligen; doch also, daz ein stund oder zwo, vor vnd ee sy zu vnser stattrucken, vns iv zukunft verkünden vnd zu wissen getan werde. Bitten wir mit hohem fliß im besten von vnsze vermercken. Dann vngezwiffelt in gantzer vndertankeit der königlichen Majestät vnd gutwilligen bereitendiensten vns gen vch ze erzoigen vnd ze bewisen sind wir begirig geneigt. Datum samstags vor JohannsBaptist anno 99." Concept.
d. Juni 23. Hainrich Graf zu Fürsteinberg, königlicher Hofmarschalk vnd obrister Feldhauptmann der
vordem Lande an Burgermeister vnd Eath der Stadt Basel. „Vnser frewndtlich dienst zuuor, gestrengen er-samen vnd weysen lieben freund. Nachdem Friderich von Lewemberg, Jacob von Epptingen, Oglin ") vonWessemberg vnd ettlich ander ir weyb, kind vnd guter bey euch hewsslichen sitzen vnd in getrewer gutermaynung vnd zuuersicht hinder euch geflochnet haben vnd aber sy der römischen königlichen Majestät, vn-serm allergnedigisten herrn, als lanndsesen vnd lehenslewt verwant sein, dardurch ir königliche Majestät irerin disen lewffen notdurftig ist vnd sy abgefordert hat, demnach begern wir an euch von wegen königlicherMajestät, mit fleis bittend, ir wellet die gemelten Friderich, Jacob vnd Oglin, auch all ander, so der könig-lichen Majestät als lanndtsessen oder lehenslewt verwandt sein vnd das begeren wurden, mit sampt iren wey-ben, kindem, haben vnd gutern, so vyl sy der hinder euch haben, frey, ledig, vnbekumbert vnd vnauffgehalten,auß ewr statt ziehen lassen vnd euch das inn guttwillig bewysen; das wellen wir vrnb euch freuntlich be-schulden vnd das königlicher Majestät von euch beraumen, vnd des ewr beschriben andtwurt. Geben zu Alt-kirch am sonntag vor st. Johanns tag anno domini 99." Original.
a) Im folgenden Schreiben, lit. e und in dem Verzeichniss der aus Basel abgezogenen Edelleute bei Ochs,Gesch. der Stadt und Landschaft Basel, IV, 603, wohl richtiger: Eglin.
e. Juni 26. Statthalter des Burgermeisterthums und Rath der Stadt Basel an Grafen Heinrich vonFürstenberg, Hofmarschalk. „Wolgeporner herr etc. Vwer gnaden schriben vnd bittlich beger, vns zuge-sanndt, die vesten Fridrichen von Lowenberg, Jacob von Eptingen, Eglin von Wessenberg vnd andre edlen,so mit ir wiben, kinden vnd gutern by vns hußheblich sitzen vnd in guter, getruwer meynung vnd zuuersichthinder vs geflochnet haben, die selben alle mit ir wib vnd kinden, haben vnd gutern, fry, lidig, vnbekumbertvnd vffgehallten, wider vß vnser statt ziehen lassen etc., mit witerm inhalt vwers schribens haben wir gelesen,vnd demnach ir ettlich ein lange zitt ir hußheblicheit by vns gehapt vnd etlich vns mit eydspflicht verwandtgewesen vnd noch sind , hat vns wellen beduncken, vnser vnd ir noturft erfaren vorhin vnd iren abscheidenvns bedersytt zu gutem erschiessende, etwas mit inen ze reden, deßhalben wir vwern botten so lang by vnsverhalten band, vch daruff luter antwort mögen zuschriben, vnd so wir das haben, wellen mit inen handien,befinden wir, sy sich vor vnd ee vß vnser statt hingefugt hand, das vns dennoch bewenden mocht, destmindernit, wolgeporner herr, so sind wir gutwillens geneigt, wie vwer schriftlich beger anzeigt, si also gütlichen vonvns (wa sy des von vns begeren) mit sampt iren wibern, kindern, haben vnd guten faren lassen. Bitten wirmit ganzem fliß vnd ernst im besten von vns ze vermerken, dann königlicher Majestät mit aller vndertenkeitvnd vwer edelkeit mit gutwilliger willfarung, wa das in vnserm vermögen stünde, waren wir allzit begingenwillens ze begegnen. Datum mittwochen nach Johannis Paptiste anno 99." Concept.
f. Juli 3. Graf Heinrich zu Fürstemberg an Burgermeister und ßath der Stadt Basel. „Vnser freundt-lich dienst zuuor, gestrengen, ersamen, weysen, lieben frund. Als wir euch vormals gebeten haben, den grauen
iiiiiiiii