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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1499.

vergondt. Demnach haben wir vns des vnderredt: Brisach, Nüwenburg, Endingen, Waldkilch, der Talgang,Triberg vnd alle, so hie von der ritterschafft vnd von stetten ligen, in bywesen herr Anthonis von Landegk,vff solich meynung vnd antwort, das wir ylends abgeuertigt syen vnd der mernteil weder karren, wagen,büchsen, zelten noch üdt, das ins veld gehört, weder brot noch proviant, vnd sye vns ouch zugeseit, die reißwerd nit über 6 tag weren. Darum wir mit in nit wyter ziehen können, sy daruff bittende, wir wollen iranuordern hindersich an vnser herren bringen, wann wir nit gwalt haben, inen solichs abzeslahen oder zuze-sagen; was vns aber die bevelhen, dem wollen wir nachkommen; das ist vns ouch gewilligt. Darumb, liebenherren, was uwers willens sye, lassend mich ylends wissen; wes ir mich dann bescheiden, wil ich sambt denminen erstatten nach mim vermögen."

Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. ß. II, 663—666.

1499, Juni 3.

Bodunt.

277- König Maximilian schreibt dem edlen Wilhelm zu Pappenheim, des hl. Reichs

Erbmarschall, und Jörgen von Vestenberg, sie sollen ihm 100 Pferde und Knechte,wie er dieselben gen St. Mariaperg beschieden habe, gen Nauders schicken, so dassdieselben morgen zu Nacht sicher bei ihm seien. Für Futter und andere Nothdurftwerde er sorgen.

Geben zu Rodunt an montag nach Vnsers herren Fronleichnamstag anno etc. 99,vnsers reichs im 14. jaur. Ad mandatum domini regis proprium.

Pap. Or. mit zum Verschluss aufgedrücktem rothem Siegel. Donaueschingen.

1499, Juni 5. — 13.278. Berichte Hans Ungelters an Esslingen über den Schweizer krieg.

a. Juni 5. Graf Heinrich von Fürstenberg sei mit seinem Volke aus dem Suntgau, Breisgau und Blsesswieder bis gen Hüfingen zurückgezogen, weil die Schweizer im Suntgau brennen. Der König habe aus demFinstgau geschrieben, man solle den Vorsatz, mit des Grafen Heinrich von Fürstenberg und mit dem würtem-bergischen Volk von Kostanz aus etwas zu unternehmen, fortfahren, und wenigstens den Brand angehen lassen,damit er desto besser im Gebirge handeln könne.

b, Juni 13. Der König habe verlangt, Graf Heinrich von Fürstenberg solle ihm mit seinen 12000 Mannzuziehen, weil der König von Frankreich den Schweizern etliche große Büchsen und Beisige geschickt habe,womit sie in Burgund einfallen oder sich vor Mömpelgart lagern wollen. ... Graf Heinrich von Fürstenberghabe bei Basel 200 Schweizer erschlagen.

Klüpfel, Urkunden zur Geschichte des schwäbischen Bundes, I, 344, 346 aus dem Esslinger Archive.

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