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legrung begegnen wurde, das si sieb dann zu inen nit vil entschuttung versechen sollent, wolten vwer lieb wir inguter nieynung nit verbergen, dieselben geflisses ernstes früntlich bittende, ir well gefallen die Sachen zum bestenzu bedenken vnd vns vnd die vnsern, die wir in guter zal an solichen anstossende passen in zusatz ligen, mit ge-truwen vfsechen beuolhen zu haben. Als wir vnzwyfelt dero alles trosts wol vertruwen vnd mit hilf des allmeeh-tigen gottes, (der durch sin milte barmhertzigkeit sie , die iren vnd vns all zu erfolg vil gluckh vnd sigs selenclichgeruch zu enthalten) vngespart vnsers Vermögens willenclich zu uerdieuen begeren.Datum ipsa die Corporis Christi anno eius 99.«
Nach dem Concept im Staatsarchiv Lnzern mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.
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1499, Mai 30—31.
276. Berichte des Hanns Virich Lvp an Burgermeister und Rath der Stadt Friburg i. B.
über den Schweizerkrieg.
a. Mai 30. (am morgen vff Vnsers herrn Fronlichnams tag), „ich fug üwer wysheit zu wissen, das ichmit dem zug zu Hüfingen ligen, vnd bin warlich vnd mündtlich von mim herren von Castelwart vnd herrnConraten von Schellenberg bericht, wie die Swytzer vor Stockach vffbrochen, ir leger angestossen vnd ver-brennt haben, ouch wider heyrnzogen syen. Ich hab ouch von inen zweyn wyter bericht, das vff hut datumder oberst veldhoptman, graf Heinrich von Fürstenberg, alher komen soll; was der mit vns fürnemen will,bin ich nit eigentlich bericht. Doch langt mich darneben an von sondern personen in landtmerwys, wie er deswillens sye, vns wyter ze füren, ich weis aber zwar nit eigentlich wohin. Was aber an mich ervordert wirdt,das wil ich uwer wysheit nit verhalten, sonder wissen lassen, so tag so nacht, vff dismal weis ich uwer wys-heit nit wyters ze berichten."
b. Mai 31. (datum zu Hufingen in yl, an fritag fru vmb achty nach Corporis Christi). „Vff hüt frubin ich zu herr Mathisen von Castelwart vnd herr Contaten von Schellenberg gangen vnd mit in red ghept,ich könn lenger alhie nit ligen, dann ein merclicher cost vffgang. So sye ich, die von Stockach mit sambtandern ze entschütten abgeuertigt, dwil dann dieselben von Stoekach in dem val entschritt syen, das sy mirdann gönnen wider heim ze ziehen oder den costen ze mindern. Vff solichs haben sy mich beid bericht vndbesonder herr Conrat ein missiff lassen hören, die im hinacht vff mittnacht von mim herren graf Wolfen vonFürsienberg als obersten veldhoptman zukomen ist, vff meynung, sin gnad woll vff hut mittag by im sin zeHufingen mit achthundert knechten, fünfhundert pferiden vnd 11 stuck büchsen. Vnd vff die zit, so kommsiner gnaden bruder, graf Heinrich von Fürstenberg, ouch dahin, haben mich deßhalb gebetten ze Hufingen zebliben vff ir zukunft vnd kein vffbruch ze machen. Das hab ich inen zugesagt"......
c. Mai 31. (datum vmb sybeny zu Hufingen, an fritag nach Corporis Christi). „Vff hut fritag vmb diezwey nach mittag hat min herr graffWolf von Fürstenberg, oberster veldhoptman, vnd herrMathis von Castel-wart alle hoptlut vnd rottmeister, so zu Hufingen vnd Brunlingen sint, beschickt, inen furgehnlten, wie sy inbevehl haben, besunder graff Wolf, das wir mit im vff morn frü gon Engen mit der macht, wie wir dann alhieligen, ziehen sollen, vnd yeder hinder sich schrib sin herren vnd fründen, das man im schick wagen vnd karren,daruf spys, vff ein monat im veld ze blyben, darzu zelten, buchsen, howen vnd bickel vnd alles, das darzughört vnd not ist, vnd darzu gelt etc. mit vil andern worten vnnot ze schriben. Souerr wir das nit gütlichtun wollten, sagt der von Castelwart, so hab er in bevelh, vns das by vnsern eiden, so wir der königlichenMajestät ton haben, ze bieten. Vff solich lürhalten haben wir eins dancks vns ze vnderreden begert, ist vns
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