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1499.
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1499, Mai 28—30.
275. Correspondenz zwischen Grafen Heinrich zu Fürstenberg und Bürgermeister und Rath
der Stadt Basel.
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a. Mai 28. Statthalter des Burgermeisterthumbs und Rath der Stadt Basel an den Grafen: „Der edel, streng,vnser lieber getruwer her burgermeister, herr Hans Imer von Gilgenberg, ritter, hat vns erzalt, was ir mit imvnd er mit vch muntlichen, als er by vch gewesen ist, vnserthalb des buchsenpulwers vnd Salpeters wegen abge-redet haben, vnd lassen das nachmals daby bliben vnd setzen vch herin der verschribung vnd erkantnuß halb,so königliche Majestät, vnser allergnedigster herr, der 500 fi. halb zu bezalen thun soll, ze stellen; vns nitzwifflet, ir dieselb wol wissen nach notdurft vifzerichten vnd vns die zum forderlichesten zu senden. Vnd descosten halb, vff dem salpeter gangen, wir ir bemelten vnserm burgermeister zugesagt band, bezalen in '14 tagenvns wellen tun etc., nemen wir ouch von vch gütlichen an vnd mögen demnach also nach dem salpeter senden,der vch daruff ze banden gelassen werden soll. Dann womit wir vorab königlicher Majestät demütiglich vn-dertänikeit vnd edelkeit gutwillig gefallen erzeigen mochten, wellten wir vns nit sparen, sonder bereit lassenfinden. Datum zinstag vor Corporis Christi anno 99. Sodann, wolgeporner her, also vernemen wir warlichen,als man sich deß gezugnuss finden möcht vnd täglichs vns warnung zukompt, wie dann ettlich gepursami inder lanndschafft sich häfftenglich hören lassen vnd dinstlich reden, wa inen die vnsern werden, sy wellen er-würgen vnd erstechen, vnd besonder an einem zedel ettlich die vnsern vff verzeichnet, die selben vor allendingen sterben müssen, vnd derselben zedellen an ettwa meng ort vßgesandt zu anreitzung vff die vnsern, dasin warheit nit vil guts vnd fruntlichs geperen magk vnd wol ergers daruß entspriessen möcht, das vns onzwiffel aber leid were. Dem vor ze sind, dwil dann sollichs durch vch vnd ander königliche ratt vormolenzugesagt, das wellen abstellen vnd dest minder sollich tröwens vnd fürnemen durch etlich pursamy gebrachtwirt, ouch daby vnsern botten, so wir mit vnserm zeichen vnd buchsen hin vnd her senden, allerlei von inenbegegnet, in massen wir (also ze reden) keinen botten mer wissen sicherlich in die lannd ze senden, so istvnser gar vlissig bitt mit sonderm ernst, nachmals zeuerfügen, sollich niuttwillig trouwung vnd fürnemen, wieobstat, abgestelt werden vnd die vnsern burgern vnd botten senden, hin vnd daher sicher ze wandlen lassen.Als vns nit zwiffelt, vwer edelkeit ermessen kann zu abstrickung vnd fürkommen wider wertigs die notdurfterfordern. Das wollen wir mitgantzer gutwillikeit vm sy bereits gemüts verdienen. Mit lieger einer antwortby dem botten. Datum vt supra."
Concept im Staatsarchiv Basel.
b. Mai 28. Der Graf an Basel. „Wir haben ewr schreiben vernomen, vnd als ir vns antzaigt des pullversvnd salpetters halben, nemen wir zu dannckh an vnd wellen solchs der königlichen Majestät von euch beruemen.Verer der pawrn halben, das sy den ewren droen sollen, haben wir vormals mit andern ratten bestellt, solchsabzustellen, als wir auch achten, das ir deshalben kain sorg haben dürfet. Wir haben auch nichts destermynder den stathaltern, hauptleyten vnd raten zu Alkirch yetz geschriben, ob etwas daran wer, damit solchsabgestelt wurd. Des haben wir euch vnuerkündt nit lassen wellen.
Geben zu Pernsweiler an zinstag nach Vrbani anno domini etc. im 99. jare."
Beilage. „Auch pitten wir euch, nachdem wir yetz hinauffziehen, vnd vns ettlich potschaften vndfuesknecht nacbkomen werden, ir wellet vns dieselben potten pey nacht oder, wann sy kumen, desgleichen diefueßknecht durchreiten vnd ziehen lassen, dann an denselben potn, als ir mercken mügt, der königlichen Maje-stät vil gelegen ist. Datum vt in littera."
Original im Staatsarchiv Basel.IV. 33
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