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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1499.

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darnach aber die flucht zum andern mal an sich genommen. Item die vnsern habender find ain gutt tail erslagen, wissent aber nit wieuil, dartzu haben aber die vnsernNawders wider eingenommen vnd da gelegert. Es sind die Egadiner mit sampt denfinden all in das Engadin schanntlich geflohen. Lieben herren vnd gutt frund, ichwill gar in ainer kurtzen zeitt, als ich euch wol zuwissen thun will, bey euch seinmit ainem gerüsten zewg, daran ir kain zweifei sollt haben. Das hau ich euch imbesten nit vnuerkunndt wollen lassen.

Franz Schenck von Sehenckenstain.

Lieben herren vnd gutt frund, ich schick euch hie in eyl ain abschrifft, wieobstat vnd will aber euch von stund all Sachen vnd notturft weitter berichten.

Datum zu Velkirch auf zinstag nach Letare 99.

Her Hannsjacob von Bodman hauptman.

Pap. Or. (oder Copie? Der Mangel von Siegelspuren zwingt nicht das letztere anzunehmen, da dasSchreiben in einem Umschlag gesteckt haben kann). Donauoschingen. Nach demselben auch bei Eoth vonSchreckenstein a. a. 0. 69. Der Bericht ward wohl von den Hauptleuten zu Bregenz dem Grafen Wolfgangals Befehlshaber des schwäbischen Heeres zur Aufklärung der Sachlage zugeschickt.

a) Or.: geioegen.

1) März 10.

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1499, März 18. — März 22.

Engen.

256. Correspondenz zivischen dem Landhofmeister Grafen Wolf gang zu Fürstenberg und demRitter Dietpolt Spätt einerseits und Herzog Ulrich von Wirtemberg anderseits.

a. 1499, März 18. Engen. „Landhofmeister und Diepolt Spätt, ritter" an den Herzog. „Durchlüch-

tiger hochgeborner fürst, gnediger herr, in diser nechstuergangen wochenn haben wir vemomen, das die hopt-lut vnd rate des pundts, zu Vberlingen besamelt, willens sein sollten, ain grösser hilf (vfzlegen) a ). Vnd bindaruff ich, der landthofmaister, solhs zu erkönndigen, selbs gein V bedingen geritten. Alda ist mir entdeckt,doch gantz in gehaym, das man durch den landtvogt in der Hagnow, Jacoben von Fleckenstain, vnd andergut gönner des Swäbenlands gantz wäre kuntschaift hab, das die Aydtgnossen in nechstuergangen tagen zuLucem ain gross versamlung gehapt') vnd alda entlich beschlossen haben, sich (vfs lengst) in den schierstkomendenOsterfyrtagen mit gantzer macht (an ainem hülfen) vnd irem hoptgeschitz zu erheben vnd aintweders durchdas gantz Swäbenlannd zu ziehen (vnd sollten sie joch all) zu todgeschlagen werden, oder doch ain richtungzu erlangen, dann sie mügen gebrestenhalb der liferung den teglichen krieg gantz nit erlyden. Es gilt,als ich warlich bericht bin, ain malter kerns in Aydtgnossen acht guldin. Hierumb sy gerätschlägt vnd(allen pundtsverwandten ernstlichst mit höchster) h ) vssegschriben, das man die ersten hilf furderlich zuschickenvnd von stund an noch ain viertail des grossen anslags, der sich noch ainist, als vil, als des ersten zugs ist(treffen wirt), vmbslahen vnd in nistung hallten soll, wann man darumb schryb, das die onuerzug zu ziehen;

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