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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1499.

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1499, Febr. 25.

Hilzingen.

252. Bericht der freiburgischen (im Üchiland) Anführer an ihre Stadtobrigkeit über die Lage

auf dem Kriegsschauplatze.

„Wilhelm Velg, ritter, houptman, rät vnd vänner, die jetzunt im Hegöw zu väld liggen," schreiben„den edeln, strängen, frommen, fürsichtigen, wysen schultheissen vnd rät der statt Fryburg in Öchtland, irengnädigen sundern lieben herren:" „Wir haben üwer gnaden vns zugesanten brieff von Tschan Burekart em-pfangen vnd darinn vermerekt die beuelch, so vns dieselb tütt, zu vnßem lieben Eydtgnossen im Oberlandzu ziechenn, so wir ouch inen zu hillf allain vßgeschickt syenn, vnd das ir nitt geuallens haben an roubenvnd brennen, noch an dem, das wir an einem endgewisten syen, da wir schaden empfachen, vnd wenig nutzesschaffen möchten etc. Vnd ist nit an, gnädigen herrn, wir haben vns, nämlich Zürich, Bern, Fryburg, Sollo-turn vnd Schaffhusen in disem Hegöw zu Stüßlingen im dorf vndergeredt, wie wir disen hörzug fürnämenwollten, vnd was deren von Zürich kreftig meynung, wir sollten gän "Überlingen ziechen, vnd dieselb statt anir lanndtschafft schädigen, dann dieselb hett inen vnd den iren in sunderheit vyl smächeitt vnd vrdrutz be-wyst, das si jetzunt vngerochen nitt wollten lassen. Dawider wir all annder gewesenn sind, vmb die vrsach,das wir nitt verstan, das sich die rychstett, dem Vberlingen eini ist, jetzunt wider vns stallten, vnd darumbwollten wir si ouch nitt vif vns laden. Allerley ward da geredt vnd zu letst beslossen, das wir vber diegräffen von Sultz, Stülingen, Fürstenberg vnd andern edeln, die gemeiner Eydtgnosschafft yewellten dahersmach vnd widerdriesß mit vlyß getan haben, die der herrschafft Oesterrich gewant sind, von der diser kriegentspringt, sollten zyechen vnd die nach allem vnsern vermögen schädigen. Vnd sind allso wider derselbengrauen gegne hindersich geruckt zu einem dorf im Hegöw, genempt Hiltzingen, da vns der obgertirt üwerbrieff ist worden. Vnd daselbs sind wir aber von den obgenanten stetten zu rät gangen vnd haben beslossen,das wir einen botten hinuflf zu vnßem Eydtgnossen im Überland schicken vnd von inen erfam wellen, wie wirvns in disem krieg hallten sollen vnd was si von vns begerend sind. Biß vff ir anntwurt werden wir hievmbher zychen vnd die schnytzigen l ) jungkhem straffen, das si ir leptag doran werden gedencken. Das sinddie händel, gnädige herrn, die wir vor vns hand. Gott verlyeh vns darinn glück vnd heyl fürrer. Sid demnächsten schriben, üwer gnaden nächstmals von vns beschechen, der zweyer slössern Altsperg vnd Eanndeck,haben wir sidhär erobert vnd gewunnen diß nachgeschriben slösser: Eoseneck, Homburg, das der besten schlos-sern im Hegöw eins ist, Fridingen, ein lustig, stark, hüpsch sloss, Stouffen vnd ander gutt stock, das gar vilwyl näm zu schriben, wie es zugangen ist. Temer vil gütz von kom vnd andern dingen ist darinn gewäsen,des lützel zu eren ward gezogen, vnd sind all obgesagt vestinen zu heyterm für vffgangen. Wir ligen vndvaren hie offtern disen Hegöw gewaltenklich vnd beschicht grosser schad mit brennen. Wir haben die dörferviel gestrafft, die den Vorzug an vnsem Eydtgenossen wollten kouffen, das brennen ist erberkeit vast leyd.Wir wellen es von dißhin versechen, ob wir es zu einer brantschatzung möchten bringen. Wir können vnservyend nyenderth ankommen noch verneinen, das vns leyd ist; wir weren all begirig mit inen zu slachen. Wirverstand nitt, daz eynich besamlung von reysigen oder füßknechten vber vns beschäch; alle weit flucht vndförchtet ir vor vns. Gott sy des gelopt. Wir funden zu Fridingen im slosß ettlich brieff, die her Hans Jacobvon Bodman, ritter, sinem houptman geschriben hatt, da wir wol verstunden, das er nyenderth hilf wüst, dazsloss zu entschütten, noch vns vs dem välld zu slachen, vnd ist er doch obrister houptman des punds. Vwergnad mag verstan, das es vns wol vnd vor gotz gnaden glücklich gat. Wir sind gütter dingen. Es ist einlust, vns bi einandem in der Ordnung zu sechen. Grösser schad beschicht vns Eydtgnossen in disem zug nitt,dann mitt ettlichen rittern, die vns nach sweyffen, so sich die gesellen versumen oder verlouffen, so werden si

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