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1497.
herrschaft Mösskirch mit allen zugehörden and nutzungen, wie sie die ingehapt, sequestrirt und ein-geben; bescbehen an st. Martins abendt (Nov. 10.) in obernenntem 1497isten jbar 3 ).
Hernach anno 1497 freitags nach Galli (Okt. 20.) hat kunig Maximilian graf Eitelfriderrichenvon Zollern und graff Wolfen von Furstenberg bevolchen, seitmals Werdenberg von den zimbrischenguetern abtreten, sollen sie baide als sequestres graf Jörgen von Werdenberg schadlos halten, umbsovil sich derselb von wegen des heiratbguets und anders frawen Margrethen freiin von Zimbern,
witib, verschriben hab........ Anno 1497 uf st. Martins abent (Nov. 10.) hat Furstenberg und
Zoller die herrschaft lassen innenien den von Reggenbach, in beisein Hansen von Almanshoffen zuImendingen, Hansen Kuchen, furstenbergischen landtschreiber, Conradi von Tierbergs und anderer..... Baid graven Furstenberg und Zollern haben gleich anfengclichs, wie sie Mösskirch eingenomen,Burkharten von Reckenbach zu aim amptman verordnet, der all nutzungen eiunemen und biß zuererterung verwalten sollte« 4 ).
Zimmerische Chronik, ed. Barack, II, 55—62.
1) Dieser Titel wird hier verfrüht gebraucht.
2) Ueber die dortigen Verhandlungen s. Zitnmerisohe Chronik, II, 67 flgd.
3) 1497, Sept. 25. schreibt Wolfgang Graf zu Furstemberg, Landgraf in Bore, Landhofmeister, demwohlgeborenen (Grafen Hug von Werdenberg), seinem freundlichen, lieben Oheim, dass ihm und seinem Vettervon Zolr heute das königliche Mandat wegen des Sequesters von Meßkirch zugekommen sei; Graf Hug mögeihm einen Tag bestimmen, an dem er die von Meßkirch ihres Eides entbinde und dieselben ihm und seinemVetter von Zollem als königliche Commissarien huldigen lassen wolle, jedoch spätestens bis Donnerstag (Sept. 28),da er, Wolfgang, nicht länger zu Hause bleiben könne, sondern in seinen Dienst reiten müsse. Datum Pforren,mentag nach Mathei 1497. Pap. Concept. Donaueschingen. B.
4) Vergl. auch oben Nr. 217, c und e, und unten Nr. 352. Ueber den ganzen zimmern-werdenber-gischen Handel vergl. auch Ruckgaber, Geschichte der Grafen von Zimmern, S. 111—153.
1491, Mai 17.
Füssen.
219. König Maximilian schreibt den vier geordneten Statthaltern und Käthen der
Schatzkammer zu Ynnspruck: er habe den edlen seinen lieben getreuen Hainrich Grafenzu Furstenberg, seinen Hofmarschalk, und Jörgen von Eckh, seinen Pfennigmeister,„etlicher partheien halbn, so zu Insprugg abzusprechen sein", mit ihnen zu reden undzu handeln befohlen; empfiehlt ihnen ernstlich, denselben zu glauben und zu gehor-samen wie ihm selbst; „damit die bemelten ') partheyen von Innsprugg wegg komenvnd wir von inen ferrer nit angelauffen werden".
Geben zu Fuessen am mitichen nach dem hl. Phingstag anno etc. 97.
Gleichzeitiges Copialbuch „Geschäft von Hof anno 97." Innsbruck.1) Jedoch ungenannten.