1497.
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wegen „des Anichs gelt" und „her Veitten freyhem zu Wolckenstain gellt." „Lieber herr, die Eorlieckin hatmir bey meim hern von Anhallt embotten, sy beuelh mich der Luibenegkerin, vnd darauf sol ich wol warten.Sagt ir, ich bedurf irer beuelhnuss an dem ennd nit, dann ich wiss, ir gewallt sey da klain, vnd sy hab mirzugebietten, aber nicht dest weniger, ich well mich ir selbs beuelhen vnd mein vorst vnd wildpannd an statmeins herren Philipsen von Eechberg dermassen bereytten vnd hanndlen, darab mein herr ain gut gefallenwirdet haben, doch so mag ich den vorst jetz nach meinem willen bereytten, dieweil der her zu Innspruggist. Ich bit euch auch solichs Philipsen von Eechberg zu sagen vnd sagt mir der Watzlerin, der von Liechten-stain vnd Monntdani (?) mein willig dienst, vnd der Hellin sagt, ich kund den Altenhawser, Losenstainr vndander, die in ir geselschafft sein, nit gen Innsprugg bringen, dieweil die posten vnderwegen sein, so kund ichsy mit fug nit mit potschafften abuertigen, nit mer. Bit euch, mich mein gnedigisten herren von Sachsen zu-beuelhen." Datum Eremberg an der claussen bey den goldferhen an freitag vor st. Jerigen tag anno etc. 97.
Pap. Or. ohne Siegel und Aufschrift. Donaueschingen.
a) = Etat.
b. 1497, April 29. (sambstag nach st. Marx tag), Fuessen: Schickt hiemit Brief an den „hawstainrer"
Eudolf Harber, worin demselben die königliche Majestät schreibt, wie er der Königin Zimmer zurichten lassensoll. Der Graf soll daran sein und verfügen, dass solches aufs fürderlichste zugerichtet werde, und über dieMängel berichten. „Ich versieh mich, wir pleyben in vnser herberg; wo wir aber ye weichen muessten, wellenwir in den grossen turn bey der kirchen ziehen. Die königliche Majestät ist gester, wirdet auch hewt an diepays (sie) mitsambt dem frawenzymmer, hertzog Jörgen vnd dem bischof von Augspurg ziehen, vnd verhoff,sein Majestät werd sich mit obgemeltem frawenzymmer vnd hertzog Jörgen in vier tagen vngeuerlich widerauf Ynsprugk zu schwyngen." Sodann will königliche Majestät auf Gemsen und anderes zu jagen reiten.„Des gestechs halben herrn Anthoni von Yfan haben er vnd ich an königliche Majestät bracht, aber noch dar-auf von seiner Majestät nit beschaid." „Ir must in all weg mit dem camermaister Keßler daran sein vndverfuegen, damit die posst annders dann bißher von stat gee. Es ist ain schant, das die posst nit anders geensol. Dise posst, so mir in diser stund von euch zukomen, ist vom pfintztag biß auf den sambstag gangenvnd sünst reit ainer in 10 oder 12 stünden von hynnen gen Ynsprugk auf aim roß. Darumb beuelcht demKaßler (sie), das er es anders verorden. Gruest mir die Watzlerin vnd die Eorbeckin .... Ich schick euch vilpossten, aber ir mir gar wenig."
Pap. Or. mit rückwärts aufgedrücktem, unkenntlichem Siegel. Donaueschingen.
1) Cyprian von Sarntein, Kanzler für Tirol und die vorderen Lande.
1491, April 24-27. Füssen.
214. Schreiben König Maximilians an den edlen seinen lieben getreuen Rainrich Grafen zu
Furstenberg, seinen HofrnarschaTk.
a. 1497, April 24. (an st. Jerigen tag), Fuessen. Hat mit seinem Diener Jerigen von Harras soviel ge-
fügt, dass ihm derselbe den zwischen ihm und Herzog Erigkh zu Brunschwigg und Linenburg erlaufenenHandel heimgestellt hat. Befiehlt dem Grafen, sich zu dem von Brunschwigg zu verfügen und im Namen desKönigs zu begehren, dass er diesem zu liebe den Handel „auch ergeb" und gegen Harras nichts in Ungutenvornehme noch geschehen lasse; „wa aber sein liebe ine der halben sprach oder anforderung zu erlassen nitvermaine, das er dieselben gegen im als vnserm diener vor vns suche vnd austrag, wie sich gepuret, vnd dassich sein liebe hierinne gutwillig erzaig, damit weitter vnwülen, so daraus erwachsen mocht, verhuet werde."
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