1485.
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den nit geliden mag, allenteyln vnd yederinan an sinen rechten oder gerechtikeittengentzlich vnuergriffen vnd vnschädlich sin. Des zu vrkünd haben wir diser brief zwenlassenn machen, von glichen worten wysende, vnd wir graf Hainrich den ainen mitvnserm anhangenden insigel besigelt dem vilbemelten compturr zu sinen handen vndwir der comptur vnserm hern graf Hainrichen den anderr mit vnserm anhangendeminsigel besigelt vbergeben
an mentag nach natuitatis (sie) Marie, als man zalt nach Cristi vnsers liebenherren gepurt viertzehenhundertachzig vnd fünf jare etc.
Das Siegel des Grafen Heinrich zu Fürstenberg.Perg. Or. Karlsruhe (Johanniter, Pfohren).
1485, Nov. 5. — 17.
56- Correspondenz zwischen Markgrafen Christoph zu Baden und Grafen Heinrich d. ä. zuFürstenberg wegen des als badisches Lehen beanspruchten Schlosses Neufürstenberg und
Dorfes Lbffingen.
a. 1485, Nov. 5. (sampstag nach Allerhaylligen tag). Baden (in Baden). Christoff Markgraf zu Baden
und Graf zu Sponheim schreibt seinem lieben Oheim und getreuen Heinrich Grafen zu Fürstenberg, Land-grafen in Bare und Herrn zu Husen im Kintzigerthale: in seinem Briefe von anno etc. 76, dinstag nach st.Franciscus ta°-'), habe er ihn im besten gemahnt, die Lehen, nämlich Nüwfürstenberg das Schloss und Löf-nn<*en das Dorf, so des Grafen Vordem von seinen, des Markgrafen Vordem sei. und seiner Markgrafschaftin vergangenen Zeiten bis auf ihn, den Grafen, zu Mannlehen empfangen 2 ), auch zu empfangen. Der Grafhabe geantwortet, „als ob vnser lieber herr vnd vatter sälig dir solche lehene geeygent hette vnd wir das anettlichen sinen räthen vnd cantzlem herfinden solten. Deß wir vns dann an den jenen, so deß mals im regi-ment gewesen, herkundet vnd berichte von ine empfangen, das sie des in den fugen kein wissen haben. Istauch dabey zumereken, das du von vnserm ... vatter sei. deß keinen scheine hast, dann er hat dich der em-pfengknuss in kurtzen jam vor seinem abgangk auch hersucht gehapt innhalt der geschrifften deßhalb vor-handen.« Bisher sei dem Grafen dieser Verzug gütlich hingelassen, um aber seinen Nachkommen keinen Ab-bruch zu thun, müsse er, der Markgraf, darauf bestehen, dass der Graf bis auf nächste Weihnachten die Lehen
empfange.
Datum Baden vff sampstag nach Allerhayligen tag anno etc. 85.
2) Vergl. oben Band III, Nr. 26 u. Anm. 1.
b.
1) 1476, Okt. 8.
1485, Nov. 17. (donnerstag nach st.-Othmars tag) antwortet Graf Heinrich: „Nachdem ich all mintag euer gnaden vordem der marggraffsekafft löblicher gedechtnuss vnd euer gnaden selb zedienen geneigtgewesen vnd noch bin, so wölt ich gern von euer fürstlichen gnaden belehent vnd dero man werden, aber nitvmb das vorgerärt schloß, dann es deß vnwert vnd so ein böß, alt, einig, bawvellig büß, das da gar keinzugehörung oder nutzung vberal nit hat, sonder mit dem, der es besitzt, vß min vnd miner vettern guttmereklich zu vnserm schaden versehen werden muß, als ich euer gnaden vatter, min gnaden fürstlicher löb-
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