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1483.
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zu Fürstenberg etc. Zinstag vor des hl. Crütz tag Exaltacionis vor dato dieses Briefs,zu Rotwil auf dem Rathhaus mit anderen seiner Gnaden Lehensmannen öffentlich zuLehengericht sitzend, in der Streitsache zwischen dem genannten Grafen und demwürdigen Herrn Wilhelm von Windeck a ) als Nachkommen weiland des würdigen HerrnWilhelm von Halfingen, Deutschordenscomthurs zu Friburg, wegen des Kirchensatzesund Zehntens zu Hardern, den Fürstenberg als heim gefallenes Lehen beansprucht, dasUrtheil verschoben, und auf dem zweiten Lehengerichtstage, gehalten zu HaslachMittwoch nach st. Martistag unter dem Lehenrichter Jacob von Valckenstain, dieFürsprechen und Rathgeben der Parteien nicht zugegen waren, urtheilen auf demdritten Lehengerichtstage auf dem Rathhause zu Wolfach Hanns von Nünegk, Ritter,Lehensrichter, Conrat von Schellenberg zu Hüfmgen, Hanns Schulthais zu Brülingen,Ritter, Melchior von Valckenstain, Bürgermeister zu Friburg, Jacob von Valckenstain,Conrat von Stain von Staineck, Jörg von Blumnegk, Burckhart von Höwdorf, Conratvon Velsenberg, Marti von Blumnegk, Jörg von Almshouen, Conrat Boller, ConratStoll von Stouffenberg, Gebhart von Bern, Jacob Münch, Hanns Reckenbach, HannsHerman, Burgermeister zu Vilingen, Hanns Friburger, Claus Diechtler von Rotwil,Conrad Barter, Rüdiger Im Thurn zu Schaufhusen und Hanns Lumbart von Strasburg,alle Lehensmannen: da der Kirchensatz und Zehnten zu Hardern Herrn Wilhelm vonHalfingen und Geruasien von Pforren als Lehenträger an dessen und des deutschenHauses zu Friburg Statt zu Lehen geliehen worden') und sowohl der Lehensherr,Graf Hainrich von Fürstenberg, als der ebengenannte Lehenträger noch am Lebenseien, „das dann solch egemelt lehen ze enpfahen noch nit zu vällen komen sige."Geben an mentag nächst nach dem sonntag Quasimodogeniti 1483 2 ).
Das Siegel Hannsen von Nünegk als Lehensrichters.Perg. Or. Donaueschingen. Duplikat in Karlsruhe (Breisgau).
1) Vergl. oben Bd. III, Nr. 474 v. 1461, März 17; Bd. IV, Nr. 9 v. 1480—1482, Aug. 9.
2) Vom selben Tage datirt ein Urtheilspruch des (fürstenbergischen) Lebengerichtes (dabei Hans vonNüneck als Lehensrichter) zu Haßlach in der Bathstube in Sachen streitiger Lehen in der Schiltach, Vogteiund Verenbächli, welche der Witwe des Jörg Truchsässen von Ringingen gegen Mathis Thoninger den Jüngernzuerkannt werden. Dabei waren die fürstenbergischen Lehensleute: Conrad von Sehellenberg zu Hüfingen,Hans Schultheiß, Bitter, Melchior von Falkenstein, Burger zu Freiburg, Jacob von Falkenstein, Conrad vonStain von Staineck, Jörg von Blumeneck, Burkhart von Höwdorf, Conrad von Velsenberg, Marti von Blumeck,Gervasius von Pforen, Jörg von Almshofen, Conrad Boller, Conrad Stoll von Staufenberg, Gebhart von Bern u. a.Haßlach, montag post Quasimodogeniti. St. Georger Jahrbücher, Bd. IX. ad ann. 1483. Karlsruhe.
a) Or.: WinecTc.
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