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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1480. 5

diesen kündigte Schwicker am 12. Okt. 1478 wegen dieser Sache dem Grafen und den seinen Fehde an, zogvor Haslach, machte Gefangene und verursachte dem Grafen und den seinen einen Schaden von c. 1000 fl.Durch Vermittlung des Jerg von Stauffenberg aher wurde diese Fehde schon am 20. Okt. 1478 beigelegt, dieGefangenen von Schwicker auf einealte" Urfehde freigegeben und der Erbstreit zur endlichen Entscheidungvon den Streitenden dem Pfälzer Hofgerichte überwiesen. 1479 begann der pfälzische Vogt zu Ortenberg,Bernhart von Bach, gütlich zwischen Grafen Heinrich und den von Haslach einerseits und Philips von Schauenburg,an den, wie es scheint, in der Erbtheilung mit seinen Brüdern indessen die Ansprüche seines Vaters gediehenwaren, anderseits zu vermitteln und erwirkte, dass dieselbe auf die obengenannten Tädiger sich vereinigtenund deren Entscheid vom 10. Juli 1480 annahmen. An demselben Tage noch stellte Graf Heinrich Philipsenvon Schauenburg die in dem Entscheide genannte Lehensverschreibung aus. Vgl. Band III. Nr. 545547. B.

1480, Aug. 26.

Heinrich Graf zu Furstemberg, Landgraf in Bare, Herr zu Husen im Kintzgen-tal, Bernhart von Bach, Ritter, Vogt zu Ortemberg, und Egnolf Roder, Amtmann inder Pflege daselbst, schlichten durch Schiedspruch die Irrungen, die lange zwischendem Abte Jacob von Gengembach, seinem Convente und Gotteshause einerseits, undSchuldheiß, Rath und Gemeinde der Stadt zu Gengembach und ihren Zuverwandtenanderseits bestanden haben über die Competenz des Schuldheissen, über Wildbann,Zinspfennig, Fälle, Empfahung der Güter, Rügung der Fischereifrevel und Verpflich-tung der 17 Knechte des Abtes zu städtischen Diensten.

Geben (in duplo) vff samstag nach st. Bartholomeus tag apostoli 1480 l ) 2 ).

Gleichzeitige Copien im Gengenbacher Copialbuche, T. V, fol. 99101 und fol. 110 v. 112.

Karlsruhe.

1) 1484 fällen Heinrich Graf zu Furstenberg etc., Eglof Eöder und Cläs Schedel, beide Amtleute derFürsten Pfaltz und Straßburg in der Pflege zu Ortemberg, in Anwesenheit Hansen Mäners, derzeit Schuld-heissen zu Offenburg, Ludwig Altwolfen daselbst und Michel Botzheins, Schaffners, als Beisassen, über die-selben noch fortwährenden Streitigkeiten zwischen den obigen Parteien einen neuen Schiedspruch. GleichzeitigeCopie ohne Datum (das Jahr nennt die Ueberschrift) a. a. 0. fol. 115116 v.

2) 1508, Dez. 20. (mittwoch an st. Thommen abent) errichten Graf Wolf zu Fürstenberg, Landvogtin Ortenaw, Sigmund Freiherr zu Falckenstein und Heinrich von Sachs, Pfarrherr zu Offenburg, einenvertragvmb erlassung der leibeigenschafft, leib- vnd todtfall, empfahung der zinßbahren guter vnd fischwasser" zwi-schen Stadt und Gotteshaus Gengenbach. Das Or. siegelten außer den Ausstellern die Städte Straßburg undOffenburg und Abt und Stadt Gengenbach. Auszug des 17. Jahrhdts. im Copialbuch des Klosters Gengen-bach, Bd. VII, p. 286289. Karlsruhe.