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1291.
I
1291, Juni 10—16.
616. Vertrag zwischen dem Kloster St. Georgen und der Stadt Villingen über einen streitigen
Wald ztvischen Unterkirnach und dem Brigachthale.
In gotes namen amen. Wir abbet Berhtort vnd der convent von Sant Gerienvnd wir Otte der schnlthaiz, der rät vnd alle dv gemainde von Vilingen dun kuntallen den, die disen brief lesent oder hörent lesen, das wir gütelich, früntlich, lieplichvnd ainhellekliche vmb allen krieg vnd vmb alle die missehelli, die wir lange mit ainandir haben gehebt vmbe den walt vnd vmbe div holzer vnd div velt, dv da ligentzwschent dem Rülichzbach ') vnd der Brigen vnd Braitenbrunnen, vbir ain sien komenalles des vorgenanten krieges mit der beschaidenhait, als hie nahe geschriben stätewekliche zwschont vns cebehaltenne. Vns der gemainde vnd den burgerne von Vilin-gen blibet der walt vnd div holzer. vnd div velt, div da ligent zwschont dem Rülichz-bach, als der alt runs abe gat in die Brigen, vnd vf vnz an den kilche stig, als derselbe stig durh den walt vf gat vnz in den Hohenbach. So blibet vns dem goteshus• vnd dem convent von Sant Gerien allir der walt, der ennont des kilchstiges lit vndstät, äne das holzce, das uffen dem Hohenbach obenan lit vnd edes Vilinger was.Wir der schultheiz, der rät vnd div vorgenant gemainde von Vilingen han och ge-geben dem gotishuse vnd den herren von Sant Gerien drizeg marke silbers vnd hanin ouch gegeben den garten, der da lit uf der Rossegrübe bi Vilingen fvr ain ledigisaigen fvr allen den schaden vnd die arbait, die si in dem vorgenanten kriege hantgenomen. Wir der apt vnd der convent von Gerien veriehen ouch an disemseibin brive, das vns die vorgenanten drizeg mark von den burgerne gegebin sint vnduon vns enpfangen sint vnd in vnsirs goteshus nuzce bekert sint, vnd verzihen vnsallir der kost vnd der zerunge, die wir in disem kriege han getan gegin den burgernevon Vilingen vnd viriehen ouch, das div schidunge vnsirme gotishuse nvzce vndgut ist. Darumbe so verzihen wir vns fvr vns vnd fvr vnsir nahkomen allir brieue,allir dinge vnd allir anespräche, damit disiv vorgenant schidunge gebrochen mohtewerden. Wir der schulthaiz vnd div gemainde von Vilingen veriehen ouch an disembrieue, das disiv schidunge vnsir stat nvzce vnd gut ist vnd das wir vnd vnsir nah-komen si ewekliche behalten sulne, vnd verzihen vns och allir der kost vnd der zerungegegin dem gotishuse ze a ) Sant Gerien, die wir in disen kriege han getan. Das disivvorgeschriben ding ielliv ganz vnd statte zwschent vns bliben, wan si och vns nvzcesint beidenthalp, darnmbe so henken wir an disen geginwertigen brief ze ainem offenvnd ze aime ewigen vrkiinde vnsirs herren des bischofes insigel von Kostenze, vnsirs