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192 1248.
Auszug bei Schreiber, Urkb. der Stadt Freiburg, I, 51.1) S. oben Nr. 396 und die Anmerkung. 2) Gebhard.
1248.
421\ GEberhard *) ain bruder des grafen von Freyburg, tumherr zu Strasburg und bäbstlicher
caplan, empfangt von Rotenmünster 12 markb silbers vnd verzeicht sich aller ansprach, so er ver-mählt zu haben an die gütter zu Louffen, welche sein frow muotter dem gotthshaus zu kaufen gebenhate, iedoch das man ihme, seinem herrn vatter und der frow mutter ainen jahrtag nach des ordensherkomen halten solle; besiglet selbs, so aber abgefallen, sein herr bruder, die stat Freiburg, derpfarrherr daselbs und der prediger prior, 1248 2 ).
Eintrag in dem „Documentenbuch des gotshaus Rotenmynster 1660" überschriebenen, in Stuttgart bewahrten,alten Repertorium des Klosters Rotenmünster, mitgetheilt von Hm. Archivrath. Dr. Stalin.
1) Das G ist von anderer Hand vorgesetzt; gemeint ist Graf Gebhard.
2) Vergl. Beschreibung des Oberamtes Rottweil, S. 477.
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1248, Mai.
»Freiburg.
422. Cvonradus scultetus, consules et uniuersitas ciuium uille Friburgensis in Bris-
gaugia beurkunden, dass im Monate Mai 1248 zwischen der Gemeinde (uniuersitatemFriburgensem) und den Vierundzwanzigern (viginti quatuor maiores coniuratos) einheftiger Streit entstanden sei, indem man den Vierundzwanzigern vorgeworfen habe,dass sie das Gemeinwesen nicht zum allgemeinen Frommen sondern nach Willkürverwalteten. Hierauf habe man sich mit Einwilligung des Grafen (de consensu do-mini nostri C. comitis Friburgensis) mit den Vierundzwanzigern vertragen und ge-meinsam eidlich angelobt, alle Freiheiten und Rechte der Stadt, welche dieselbe vor-mals von Herzog Berthold von Zähringen felicis memorie und dessen Vorfahren erhaltenhabe, (maxime secundum libertatem iuris Coloniensium) getreulich aufrecht zu erhalten,tarn erga dominum nostrum C. comitem Friburgensem et suos successores quam internos inuicem. Dagegen habe man beschlossen den Vierundzwanzigern weitere vierund-zwanzig Rathsmitglieder beizugesellen, sine quorum consilio et consensu priores needebent nee possunt comune negotium uille nostre aliquatenus ordinäre. Es folgen weitereBestimmungen hinsichtlich der Ergänzung des Rathes und der Gerechtsame desselbensowie der Gemeinde.
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