1246-1248.
1246, Mai 25.
191
Freiburg.
418. Graf Konrad von Freiburg iiberlässt zu seinem und seiner Vorfahren Seelenheile
den Minoriten in Freiburg die St. Martinscapelle daselbst, deren Patronatsrecht ihmzusteht, nebst vier dazu gehörigen Hofraiten (cvrtilia a )), mit Genehmigung des BischofsHeinrich von Constanz.
Datum apud Friburg anno 1246. 8. kal. Junii, indictione 4.
P. Greiderer, Germania Franciscana, II, 44 und hiernach Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. B., I, 51.a) In den Drucken irrig: cyrcilia.
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1246, Mai 25.
Colmär.
419. Bruder R., Provinzial des Minoritenordens in Alamannien, macht „nobili domino
C. comiti de Friburg" urkundliche Zusage, dass nach dessen Verlangen das Patronats-recht der den Minoriten von demselben geschenkten St. Martinscapelle in Freiburgwieder an den Grafen zurückfallen solle, falls die Brüder nicht dort bleiben wollten,während die Hofraiten, aus dem Almosen erworben, durch die Ordensschaffner und denStadtrath zu Freiburg zum Nutzen der Armen verwendet werden sollen.Acta 1246. Datum Columbarie 8. kal. Junii, indictione 4.
Mit dem Siegel des Provinzials.Mone, Zeitschr. IX, 326 nach dem Orig. in Karlsruhe.
1248.
Burg Staufen.
420. Graf Konrad von Freiburg besiegelt die Urkunde, wodurch die Brüder Burchardund Rudolf, Edle von Vsunberch dem Kloster Thennenbach ihren Hof zu Hugelnheinund das Patronatsrecht der Kirche daselbst um 113 Mark Silbers verkaufen.
Actum anno 1248 in Castro Stöphen.
Mone, Zeitschi-. IX, 327 nach dem Or. in Karlsruhe.
1248.
421. Graf Konrad von Freiburg erneuert die Urkunde vom 30. Aug. 1238') „acce-dente per omnem modum consensu et donatione dilecti fratris nostri G. 2 ) canoniciArgentinensis et capellani domini pape, qui huic presens extitit ordinationi. "
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