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1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
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1239.

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kniet im Witwenschleier betend vor einer Kirche. Die Umschrift lautet: f Sigillvm Adelhedis comitisse deVra et Fribvrg. Das gemeinsame Siegel der Grafen Konrad und Berthold zeigt die Porträte der beiden damalsnoch in kindlichem Alter stehenden Inhaber, welche den Freiburgischen Wappenschild halten. Irrig als Engelaufgefasst, haben vielleicht diese beiden Gestalten, als später die sphragistische Sitte der Schildhalter aufkam,Veranlassung gegeben, Engel als Schildhalter des fürstenbergischen Wappens zu wählen. Die Umschrift, wiesie bereits F. K. Fürst zuHohenlohe-Waidenburg in den Sphragistischen Aphorismen, Anzeiger f. Kunde derdeutschen Vorzeit, 1870, S. 86, erklärt hat, lautet: f Sigillvm Conradi domini in Fribvrc et Bertoldi fratriseius comit (is oder um) in Vra. Vergl. auch unten Nr. 552.

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Mone, Zeitschr. IX, 246 nach dem Original in Karlsruhe.

1) Gräfin Adelheid, geboren von Neifen, Witwe des Grafen Egino d. j. von Urach, Herren zu Frei-burg. 2) Da nur das gemeinsame Siegel der Grafen Konrad (domini in Friburch) und Berthold (fratriseius, comitis in Vra) anhängt, so dürften die Grafen Heinrich (von Fürstenberg) und Gottfried bei dieser Con-sensertheilung nicht betheiligt sein. 3) Ein Ort Notingstein ist unbekannt. Auf der Gemarkung Bräun-ungen befand sich, in den Jahren 1407, 1439, 1556, der Zehntdistrict Nottenstein, Notgenstein. Urk. des F.F. A. Anm. 13 von Eoth v. Schreckenstein.

1239, Febr. 18. Freiburg.

398. Graf Rudolf von Habsburg, Landgraf des Elsass, dessen Sohn Gottfried mit einer Tochterdes verstorbenen Grafen Egino von Freiburg und Urach verlobt ist, trifft mit deren Mutter,Gräfin Adelheid, und deren Bruder, Grafen Konrad von Freiburg, ein Übereinkommen

über die Aussteuer.

Vniuersis Christi fidelibus presentem paginam inspecturis Rudolfus comes de

^/Habichisburch, langrauius Alsatie J ), subscriptorum noticiam cum salute. Nouerit

presens etas et futura posteritas, quod, II cum ad beneplacitum et uoluntatem necnon

de consilio amicorum meorum nobilem puellam, quondam filiam felicis recordationis

Egenonis comitis de Friburch et de Vrah, Gotfrido filio meo 2 ), cum ad annos II nuptiis

I. 23

S^ÄBÄ!