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1196-1198.
1) Man vermuthet darunter Konrad von Urach, von welchem Histor. Villar. bei Martene et Durand,Thesaurus, III, 1274 gelegentlich seines Eintritts als Novize im Kloster Villers, sagt: cum esset unus de majoribuscanonicis st. Lamberti, und Aegid. Aureaevall., (Chapeaville,) Gesta episcop. Leod. II, 245: qui pene a cuna-bulis beati Lamberti educatus erat stipendiis. Auch Reiner. Leod. kennt Konrad von Urach als Domherrn inLüttich; vergl. unten Nr. 227 zu 1224, April 14. Durch Nr. 109 wird die Beziehung der obigen und derfolgenden urkundlichen Erwähnungen auf Konrad von Urach kaum ausgeschlossen.
(1196, Mai).
107. Kaiser Heinrich VI. schreibt „dilecto ac fideli suo C. l ) decano beati Lamberti in Leodio ac
toti capitulo", dass er dem Domcapitel zu Lüttich seine Güter zu Freres schenke, wofür zwei Canonikertäglich Messen für den Bestand des Reiches, für das Seelenheil seiner Vorfahren und die Verstorbenenlesen sollen.
Ohne Datum 2 ).
Gedruckt bei Stumpf, Die Reichskanzler, III, 282.
1) Wahrscheinlich Konrad von Urach.
2) In der Gallia christiana scheint diese Urkunde zum Jahre 1193 bezogen, da sie sagt: Conradusdecanus nominatur in institutione duorum sacerdotum in ecclesia st. Lamberti per Henricum imperatoremanno 1193.
(Vor 1196, Mai 20.)
108. Kaiser Heinrich VI. bestätigt den Verkauf eines Gutes bei Weissach durch den
Reichenauischen Dienstmann, Ritter Berthold Maisere, an das Kloster Maulbronn.Unter den Zeugen der Kaufverhancllung, deren Datum nicht angegeben wird, war dererste: comes Egono de Vraha.
Actum Maguntie anno 1196, indict. 14., 20. die Maii.
Wirtemberg. Urkundenbuch, II, 317.
1198.
109. Konrad und Berthold von Urach als Geiseln für ihren Oheim Herzog Berthold von
Zähringen.
Cum dux Zaringiae difndere cepisset de expensis ad obtinendum imperium neces-sariis, rediit ad gratiam regis Philippi accepitque ab eo beneficia, quae sibi conferre
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