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1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
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1196.

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Rüdolfus palatinus de Tuingin et frater eius Hugo. De ministerialibus Bertolfus deEgensheim, Henricus magister, Lutfridus de Mezzingin, Hugo de Giselingin, Godefridusde Nuirtingin, Albertus magister, Rüdolfus de Vra, Eberhardus marcsalcus (sie), Wern-herus de Bisingin, Henricus de Empingin, Eberhardus de Mezzingin.

Das Original dieser Urkunde war noch im Jahre 1782 im Archive des Klosters St. Blasien vorhanden,ist aber jetzt nicht mehr zu finden und vielleicht durch' den Brand des Jahres 1786 zerstört worden. Vor-stehender Abdruck beruht auf einer im fürstl. fürstenberg. Archive befindlichen Abschrift, welche P. MauritiusRibbele, Archivar des genannten Klosters, mit Schreiben vom 3. Aug. 1782 dem fürstl. Archivar Döpser zu-stellte. Ribbele bemerkt:die Urkunde des Egeno von Ura ist genau abgeschrieben, das Siegel hängt auchnoch an dem Original, umgekehrt, dahero ich solches auch auf diese Copie abzeichnen lassen. Man bemerktauf dem Originalsiegel, dass dasselbe ehemals eine Umschrift gehabt. Man sieht noch einige Merkmale alt-gothischer Buchstaben, die aber nicht mehr zu lesen sind". Auf der mitgetheilten Skizze ist nur ersichtlich,dass ein schreitender Löwe auf dem runden Siegel befindlich war und zwar allein das ganze Siegelfeld aus-füllend. Die Skizze ist zu flüchtig gemacht, um eine Abbildung an dieser Stelle zu rechtfertigen. Immerhinspricht für ihre Zuverlässigkeit, dass auf sie die Beschreibung passt. welche Gerbert von einem nun ebenfallsverlorenen Siegel des Grafen Egino von 1181 macht (s. oben, Nr. 100). Auch Gerbert weiß nichts von einerTheilung des Schildes und blasonirt den Löwen ziemlich genau so, wie er auf der von P. Ribbele mitgetheiltenSkizze erscheint, als: leonem salientem (nach der Skizze würde man ihn freilich eher als gradientem bezeichnen)ore hiante et cauda elata. Demnach ist wohl die Vermuthung nicht unbegründet, dass das Feld von Kürschoder Feh im urachischen Wappen erst später als untere Hälfte zu dem schreitenden oder springenden Löwenhinzutrat. Dafür spricht auch die Thatsache, dass die ältesten Wappen gewöhnlich einfache waren.

Auch Gerbert, Hist. Nigr. Silv. III, 131 gibt,ex archivo S. Blas." einen Abdruck der Urk., mit derirrthünilichen J ) Zeitbestimmung 1227 und einigen Abweichungen in der Orthographie. Auch las Gerbert stattHugo de Giselingin wohl irrig 2 ) Hugo de Eiselingeu. Die übrigen Namen stimmen überein. Gerberts Abdruckist wiederholt im Wirt. U B. III, 208.

1) Wie schon Stalin bemerkt hat (Wirt. Gesch. II, 468, Anmerk. 1). Wegen des Jahres 1188 vergl.Wirtemb. Urkb. II, 255. Herzog Albert oderAdilbert von Teck erscheint mit diesem Tilel 11871195, vergl.Stalin, Wirt. Gesch. II, 333, Pfalzgraf Rudolf I. von Tübingen, der Stifter von ßebenhausen, 11831219; s.Stalin a. a. 0. 426.

2) Denn Eiselingen erscheint nie, Giselingen häufig in Urkunden der Zeit. Im Wirt. U.B. III, 209wird Esslingen unter Eiselingen vermuthet; dieser Ort heisst aber sonst stets Ezzelingen, Esselingen.

Hess*

n

1196.

Lattich.

106. Conradus *) major decanus, Zeuge in Urk. des Bischofs Albert von Lüttich, die von Godefrit

von Chaumont dem Prämonstratenserkloster Bonae-Spei gemachte Schenkung des Patronatsrechts inChaumont betreffend.

Act. Leodii in ecclesia b. Petri, in nostra synodo generali, 1196, ind. 13. pontif. 1. sine die.

Miraeus (Foppens), Opera dipl. III, 578.

H