A. LUKAS BETTINI
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Petrus Marlyr Anglerius und sein Opus Epislolarum. Straßburg, 1891. —46 An der Laisierung Cesares nahm man nicht nur in Italien, sondernauch in Frankreich und Spanien großen Anstoß; dem Kardinale Ar-d i c i n o — so hieß es vielfach — erlaubte man, als er ins Kloster gehenwollte, den Verzicht auf den roten Hut nicht, wohl aber einem Cesarezur Rückkehr in die Welt und zur Heirat; vgl. Zurita, L. III, c. 13,f. 133b; Pastor , IIP, 524. — 47 Vgl. Yriarte, I, 136. — 48 DieseÄußerungen verzeichnet A 1 v i s i, 44. Weitere Zeugnisse b. Pastor,IIP, 455, A. 1. — 48" S a n u t o, Diar. V, 592. — 48b Histor. sui temporis,L. XIV, S. 270; vgl. Gottlob, Hist. Jahrb., VII, 320. Man beachte denbestimmten Ausdruck „c om p er tum es t", welchen Sigismund nichtgewählt hätte, wäre er seiner Sache nicht sicher gewesen. — 48c R a -phaelis Volaterrani (1452—1522) Comment. Urban., Lib. XXII,f. 235b. — 48d Treffend nannte Gregorovius die Gründe, mit wel-chen Roscoe den Cesare freisprach, schwächlich; was aber nachdiesem Höf ler, Knöpf ler, Pastor, Luzio, Renier, Wood-ward, Sabatiniu. a., von „Historikern" wie Peter de Roo zuschweigen, zu seiner Verteidigung vorbrachten, fällt wahrlich nichtstärker ins Gewicht. Vgl. dagegen Yriarte, Portigliotti undneuestens Mathew A. H., The Life and Times of Rodrigo Borja. Lon-don (1924), S. 247. — 49 Storia d'Ital., L. VI, ed. Pisa 1819, S. 125; Stör.Fior., c. 27, S. 302. — 50 Notar G i a c o m o, Cronaco di Napoli, heraus-gegeben von P, Garzilli, 1845, S. 260f.; P et r u s Martyr, Epist.265; ebenso, wie sich später zeigen wird, Razzi. — 51 Villari,Dispacci di Ant. Giustinian, I, 415. — 52 Vgl. Aug. Joh. Rösel vonRosenhof, Die natürliche Historie der Frösche hiesigen Landes.Nürnberg, 1758. Für den Hinweis auf dieses Werk sei Herrn Geh.-Rat.Prof. Dr. R. Hertwig in München auch an dieser Stelle wärmsterDank gesagt. — 53 Daß Alexander VI. einen förmlichen Harem besaßund stets Mädchen zur Hand hatte, ersehen wir aus dem Schreiben desFlorentiners Augustin Vespucci an Machiavelli v. 16. Juli1501, b. Villari, Machiavelli, P, 559; Ma t a raz z o , a. a. O., II, 3 f.Wollte man sich bei ihm einschmeicheln, so machte man ihm ein schönesWeib zum Geschenke, wie ihm denn sein Lieblingssohn Gandia bei seinerRückkehr aus Spanien im August 1496 eine hübsche Spanierin mitbrachte,vgl. Gregorovius, Lukrezia, 4. Aufl., S. 85. öffentlich behaupteteLudwig der Mohr schon im Dezember 1494 im Staatsrate, der Papsthabe sich soeben drei Frauen kommen lassen, eine Nonne aus Valencia,eine Kastilianerin und eine entzückende 15—16jährige Venezianerin,s. Gregorovius, ebd., 81. Natürlich stand Cesare hinter seinemVater nicht zurück; als er 1501 Capua einnahm, suchte er sich vierzig derschönsten Mädchen und Frauen aus, vgl. Muratori, Annal. d' Kai.,X, 5. Daß Alexander VI. gerne inmitten nackter Weiber lag, berichtetein Verwandter von ihm, ihm „gentis nomine carus", HieronymusBorja, der Vertraute des Herzogs von Gandia, und über die vatikani-schen Dinge vorzüglich unterrichtet, wenn er auch nach der Ermordungdes Herzogs durch Cesare aus Rom fliehen mußte; er starb 1544 als
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