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Peter Delfin : General des Camaldulenserordens (1444 - 1525) ; ein Beitrag zur Geschichte der Kirchenreform, Alexanders VI. und Savonarolas
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ANMERKUNGEN

9.

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III, 335 und Z u r i t a , Histor. L. V c. 27 f. 151 a ; vgl. auch Pastor, III,328. 41Quando murio el Duque Don Pedro Luys su hermano, estuvomuy renitente, y quiso matar a Don Juan de Borja, que era menor queel, por aver el ducado de Gandia", erklärte er nach dem vollständigzuverlässigen, weil auf den gleichzeitigen Depeschen des spanischenGesandten in Rom beruhenden Berichte Zuritas L. V c. 27 f. 151%anläßlich seines Verzichtes auf den roten Hut im Konsistorium. Damiterledigt sich die gegenteilige Behauptung H ö f 1 e r s, Don Rodrigo deBorja, Denkschriften der k. k. Akademie in Wien, 1888, S. 165 ff. vonselbst. Vgl. auch Guicciardini, Stör. d'Ital. Pisa, 1819, L. III c.3 S. 107. 42 Ebenfalls seiner eigenen Erklärung zufolge, s. ZuritaL. V c. 23f. 123b; c. 27f 151», Guicciardini a. a. 0. 43 Wood-war d W. H., Cesare Borgia 115 f. 44 P a s t o r IIP, 439, 442 f. 44*A1 visi Ed., Cesare Borgia 40; Portigliotti, J. Borgia 147. DerPrunkdegen wird im Palaste des Herzogs von Sermoneta in Romaufbewahrt. 44b Vgl. Luthers Tischreden. Weimar 1916. B. IV,4590. 44c Wie Zurita L. III c. 5f. 123b hervorhebt. 44d Diegleichzeitigen Berichte über den Mord sind aufgeführt von A. L u z i ound R. Renier, Arch. della Soc. Rom. di Stör. Patr. XI (1888), 296ff. 44e Unter diesem Gesichtspunkte sind Meldungen zu betrachten wiedie des Florentiners Parenti, s. Schnitzer, Hist. Jahrb., 1900,S. 12ff. 20. Knöpf ler, Tüb. Theol. Qu.-Schr., 1877, S. 438, beweistnur, daß die Berichte unmittelbar nach der Tat noch nicht von Bruder-mord reden, was niemand bezweifelt; wenn er daraus nun aber schließt,Cesare sei der Mörder nicht gewesen, könne es gar nicht gewesensein, so schießt er weit über das Ziel hinaus. 44f Vgl. den Bericht desflorentinischen Gesandten A. Bracci b. Thuasne II, 669ff.44s Vgl. das Schreiben v. 17. Juni 1497 nach Ravenna b. Knöpfler,453 f. 44h Vgl. Pastor IIP, 450; Y r i a r t e Ch., Cesar Borgia, I,120ff. Höflers Einwand, welchen sich Pastor, IIP, 456, A. 2,aneignet, der Papst wäre doch nichtso blödsinnig gewesen, dem Königevon Neapel durch Abordnung des Brudermörders Cesare zur Krönungs-feier den größten Schimpf zuzufügen", ist haltlos; denn damals warCesare in der Öffentlichkeit als Brudermörder eben noch nicht entlarvt.Daß der Papst dies selbst hätte tun sollen etwa, wie B r o s c h, Hist.Zeitschr., XXXIII (1875), 372, annimmt, im Konsistorium vom 19. Juni,war ihm, dem Vater!, doch wahrlich nicht zuzumuten. 44i Bur-chardi Diar. II, 404; Yriarte, I, 130ff. 44k Vgl. das Schreibendes Kardinals A s k a n i o v. 20. Aug. 1497 b. Pastor, IIP, 521, A. 4;Y r i a r t e, I, 138. 441 Wie Z u r i t a , L. III, c. 5, f. 123b, ohne Zweifelwieder an der Hand der gleichzeitigen spanischen Gesandtschaftsberichtemeldet. Es ist daher nicht richtig, daß die Beschuldigung Cesares alsBrudermörders erst einige Jahre später auftauchte, wie Pastor, IIP,454, angibt. 45 Petrus Martyr, Epist. Lib. X, 173. Der Brief istfalsch datiert, statt V. Id. Apr. muß es V. Id. Aug. heißen. Wie Zurita,so schöpfte Martyr aus ersten amtlichen, gleichzeitigen Quellen; vgl.Heiden he im er H., Petrus Martyr. Berlin, 1881; Bernays J.,