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2 (1792)
Place and Date of Creation
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unangenehmen Geruch und Geschmack hak, und derMischung des englischen Biers und Branntweins ahn-lich ist.

In ganz Ostindien ist es sehr gewöhnlich dieFremden mit Betel oder mit einem Stücke der Ar,rekanuß zn bewirthen, welches in ein Betelblatteingewickelt wird, und wozu man bisweilen nochein Stück Ansterschaale zu thun pflegt. Das besteBetel bekommt man aus Tunqnin: es macht dieZahne schwarz, und den Speichel blutroch. InOstindien halt man es für einen Schimpf, wennman so weiße Fahne hat, wie ein Europäer.

Auch in America kauet man häufig die Blättereiner Pfefferstaude, die in Popayan wächst undKuka heißt. Man mischt die Blätter mit einerArt Kreide oder verkalkten Austerscdaalen, die un-ter dem Nahmen Wambi bekannt sind. Die Ame-ricaner bauen die Staude mit großem Fleiße, undsetzen einen ausserordentlichen Werth darin. Dergemeine Mann schreibt ihr eine so sehr stärkende Ei-genschaft zu, daß er den ganzen Tag ohne Essen undTrinken aushält, wenn er nur Kuka kauen kann.

Die berauschende Eigenschaft des Hanfes ist inOstindien allgemein bekannt. Eine Art Hanf ist un-ter dem Nahmen Haschisch bey den Arabern sehr be-rühmt: man macht entweder einen kalten Aufgußdavon, der die Lustigkeit vermehrt, und öfters einenwahren Rausch hervor brmgt, oder man kauet dieSaamen mit den Blattern zusammen, oder kocht dieStiele mit Specereyen und Honig, welche Berei-tung

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