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den Mann. Freilich wohl erzielen die besten Lagen' Preise bis zu6—8000 Mark, ja in vereinzelten Fällen bis zu 18,000 Markper Stück zu 1200 Liter und in besonderen Fällen mehr, indessist dies doch immerhin nur ein Ausnahmepreis, für gewöhnlichschwankt der Erlös zwischen 600—6600 Mark. Die höchsteProduktion des ganzen Rheingau's lässt sich auf etwa 8 —10,000Stück Wein angeben, während die Durchscbnittsproduction sichnur auf die Hälfte des letztangegebenen Quantums beläuft. Ab-gesehen nun von der unendlichen Mühe, der schwierigen, müh-samen Arbeit des Winzers, erhellt aus obigen Notizen, dass nurin günstigen Jahren die Arbeit den Weinbauer lohnt undlohnen kann. — —
Johannisberg, Steinberg, Kauenthal, Hochheim, Rüdesheimund Marcobrunn sind die gekrönten und anerkanntesten Edelweine.
Wir wollen, den Hechten der Anciennität Rechnung tragend,zunächst dem Schloss Johann isberger einige Worte widmen.Er gedeiht auf dem bis etwa 100 Meter über den Rheinspiegelsich erhebenden Besitzthum des Fürsten Metternich, dessen Vater1816 den Berg (ca. 65 Morgen) nebst Schloss von Oesterreichals Geschenk erhielt.
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„Johannisberg, wie jauchzt mein Herz Dir zu,Wohl zeugst von alter, goldner Zeit auch Du,Du, den der Sündfluth Grimm einst übrig Hess,Der Hügel einen aus dem Paradies."
(G. Pfarrius.)
Ehedem war der Johannisberg Benedictiner-Abtei und verdanktseine Anrodung und die Veredlung seiner Gewächse auch vor-nehmlich den früheren geistlichen Insassen. Die jetzige Ver-waltung ist trefflich und hat redlich zum Rufe des Gewächsesbeigetragen. Geruch und Geschmack, würzhafte Süsse, Consistenzund Stärke gleichen sich in grösster Uebereinstimmung bei demJohannisberger aus. Durchschnittlich producirt Schloss Johannis-berg nur 30 Stück Wein im Jahre. Indess sind hier zu unter-scheiden und nicht mit einbegriffen, die in der Nähe des Schloss-berges wachsenden Dorf- und Claus-Johannisberger Weine, übrigensauch bevorzugten Rufes. Die besten Edelsorten des SchlossJohanuisbergers werden von dem Besitzer zu eigenem Gebrauche
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