Bei der Wahl der Baustoffe für die Pfeiler war die Rücksicht auf deren rechtzeitigeBeschaffung nicht ohne Einflufs. Man entschlofs sich daher, die sämmtlichen Pfeiler ausRheinkies - Stampfbeton herzustellen und angemessen zu verkleiden. Für den Betonwurde eine Mischung von 1 Theil Portland-Cement, 3 Theilen Sand und 6 Theilen Rhein-schotter gewählt. Von der Verwendung von Trafs wurde abgesehen, weil die Aus-führung zum Theil in den kälteren Jahreszeiten erfolgte, in denen ein Abbinden desTrafs bekanntlich nur langsam oder gar nicht vor sich geht und weil, wenigstens bei
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III
Figur 6.
den mittels Luftdruck abgesenkten Pfeilern, ein schnelles Erhärten des Betons erforder-lich war.
Die Verkleidung erfolgte unter Wasser mit 0,50 m langen Basaltsäulen, darüber biszu den auf Hochwasserhöhe liegenden Bogenwiderlagern mit Werksteinen aus Basaltlavaund in den oberen Pfeilertheilen mit Weiberer Tuffstein. Die Verkleidungsqoadern derVorköpfe haben zur Erzielung einer kräftigeren Wirkung starke, ganz roh bearbeiteteBossen erhalten.
Zur geeigneten Ueberleitung der sehr erheblichen Druckbeanspruchungen aus deneisernen Bögen wurden die Zwickel zwischen zwei einander gegenüberstehenden Auf-
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