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hatte bis 1460 nur hochadlige Äbtissinnen. Im BistumMünster gab es nicht weniger als sieben Frauenstifte, diewenn irgend möglich nur eine Hochadlige zur Äbtissin wählten,zugleich hatten sie und nur sie auch Dienstmannen und einoder mehrere Hofämter. Vreden nahm bis zu seiner Auf»Hebung nur hochadlige Damen auf. Die sieben Stifte warennach dem Range geordnet. Vreden, Freckenhorst, Metelen,Nottuln, Liesborn und Überwasser. Das gleiche taten abernicht Asbeck, Langenhorst und Hohenholte, wo sich nur niedererAdel im Chor und Konvente zusammenfand. Bei derVisitation von 1521 standen an der Spitze von Vreden, vonFreckenhorst, Borghorst, Nottuln, auch von Metelen nochTöchter hochadliger Geschlechter. Mü'nstersche Erbmänner,familien waren 1 784 nur in den Konventen von Hohenholteund Metelen vertreten, in diesem Stift durch eine Drofte.Hülshoff.
Auch in dem Frauenkloster S. Agidii, das l 1 80 durcheinen Priester Liudger gegründet wurde, fand ich, ohne dieUntersuchung zu Ende zu führen, fünf zum hohen Adel zurechnende Äbtissinnen.
Ich verzichte darauf, all die Klöster der Frauen undMänner in der Stadt zu untersuchen oder auch nur zu nennen.Einen sehr weiten Rekrutierungsbezirk hatten die trefflichenFraterherren. Noch schwieriger und weitläufiger wäre es dieInsassen der Frauenklöster auf ihre Herkunft zu prüfen.Doch wird man sagen dürfen, daß das auf dem Besitz derErbmänner Niesing begründete Kloster Niesing sehr vieleTöchter dieses Standes aufnahm. Das kleinere KlosterReine, ein Beghinenkonvent, ward von zwei Damen aus derErbmännerfamilie von Beveren 1 344 begründet.
Die Bettelorden wie die Jesuiten kannten nicht die5taKl1it28 loci, verschickten vielmehr grundsätzlich ihre Mit.
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