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Aus der ältesten Zeit der Erbmännerherrlichkeit stammteein anderer Bischopinckscher Hof, der von Zurmühlensche,Salzstraße Nr. 50, der einem WarenhauSprojekte geopfertwurde, und dessen sorgfältig geordneten Steine eines Wieder»aufbaues an anderer Stelle harren. In ihm und dem vor-gelegten Bau wohnte der Kunstfreund und KunstkennerRittmeister Egbert von Zurmühlen. Seine Vorfahrenhatten in den Tagen der Säkularisation im Münsterlandedie Rolle der Boisserees gespielt. Hier waren die kostbarenGemälde untergebracht, auf seinem Gute Haus Ruhr oieanderen reichen Kunstschätze. Da mein Onkel Franz Iunk«mann, der die Ländereien des Gutes in Pacht hatte, unsIungens oft für die Ferientage einlud, habe ich als erstediese Altertümersammlung bewundert. Den allertiefsten Ein«druck machte auf mich eine Originalurkunde König Rudolfvon Habsburgs. Der künftige Archivar regte sich in mir.
Das Abrücken von der Straße gilt auch für andere Erb«männerhöfe, die ich in dem Abschnitte: „Wie ward Münsterauch eine Adelsstadt" besprechen werde.
Wie ich schon andeutete, folgten auch die münsterschenPatrizier ihrem Drang aufs Land hinaus. Die AugsburgerFugger brachten es vom Webstuhl zum Reichsfürstenstand;in Breslau wurden die Kaufleute Sauermann zu Grafenvon Saurma bzw. Sauerma. Die „Konstofler" von Straß«bürg gelangten in den Besitz von Reichslehen, wie die Zorn,Mülnheim und Kageneck und wurden zum Teil Reichsritter.Der Segen der Silberbergwerke um Freiburg i. Brsg. hobmanches Geschlecht in den Breisgauer Adel. Aus Konstanzeralten Kaufleuten wurden Burgherrn rings um den Bodensee.
Den münsterschen Erbmännern verweigerte der Ritter«stand hartnäckig den Eintritt in die Landstände. Es wärewohl eine lohnende Aufgabe, den Besitz der Erbmänner
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