und geschichtlicher Schulung, wie eine jede Zeile von ihmbeweist.
Er steht auch nicht allein. Der Korrespondent der Frank-furter Zeitung hat von den Angaben über geheime Dokumentegehört, er weiß, daß die Rede Aufsehen erregt hat und ihmwird der meritorische Untergrund der Rede bestritten. Sowie die Rede amtlich veröffentlicht ist, enthält sie zu alledemkeinen Grund. Wohl aber geben die von dem E-Korrespon-denten mitgeteilten Sätze Anlaß zum Anstoß. Es kann alsodarüber kein Zweifel bestehen, daß die Rede vor der amtlichenDrucklegung verkürzt worden ist.
Es ist weiter zwischen den nicht aufgenommenen Sätzenund den, Gedanken der Rede kein Widerspruch. Schiebt manjene Sätze an den passenden Stellen ein, so läuft der Gedanken-gang glatt weiter.
Es ist sehr begreiflich, daß der Presse, die bei der Redevertreten war, von der Regierung oder auch von dem Rednerder Wink gegeben wurde, diese Stellen, die allerdings geeignetwaren, großes Aufsehen zu erregen, fortzulassen. Wie dieRegierung ein Interesse haben konnte, diese Rede nicht un-verändert bekannt werden zu lassen, so hatte der Redner einInteresse, durch die Wucht der halb enthüllten Tatsachen seineschwankenden politischen Freunde für seine Überzeugung zugewinnen.
Die strengen Grundsätze historischer Kritik zwingen zuder Annahme, daß die Sätze des E-Korrespondenten wirklichausgesprochen worden sind. Ich füge daher in kursivem Druckedie auf die E-Korrespondenz zurückgehenden Gedanken demamtlichen Wortlaute ein.
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