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Von der Neutralität Belgiens
Entstehung
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Sonderallianz und damit die Teilung zurück;aber er hielt dochdas Verbleiben Maastrichts und Luxemburgs bei Holland undDeutschland für so wichtigim preußischen Interesse wie indem des allgemeinen Friedens", daß er um den Preis denFranzosen die so heiß begehrte Grenze von Marienburg, Phi-lippeville und Bouillon abgetreten hätte". Aber selbst diesekleine Grenze" gestand er nur zu, wenn die Sache mit allenMächten offen besprochen würde 15 ). Dem Interesse Frank-reichs konnte und durfte der Vorkämpfer Deutschlands an derWestgrenze nicht ein Mehr opfern.

Die englische Regierung hatte ihre Fühlung mit der fran-zösischen durch den Geist der Vergrößerungssucht und derAngriffslust, dem Laffitte, Sebastiani, um populär zu bleiben,und selbst der König immer wieder verfallen waren, ernstlichgestört gesehen. Auf Perier vertraute sie, aber auch unterseiner Verwaltung kamen dieselben Kräfte immer wieder zurGeltung. Das sollte sich bald zeigen.

Der jugendliche belgische Abgeordnete Nothomb fand eineLösung der schlimmsten Streitfragen zwischen Belgien undHolland. Sie war mit dem Wortlaute der Konferenzbeschlüsseim Einklänge, änderte aber ihre Absicht und war Belgien vonVorteil. Die Kunst der Diplomaten war schließlich darauf ge-gangen, so unbestimmte Worte zu wählen, daß wenigstensdie Belgier und die fünf Großmächte sich darauf einlassenkonnten. Auch Bülow hatte sich bei Maastricht, das er nichtunter belgische Herrschaft kommen lassen sollte, auf eine

") H i 11 e b r a n d a. a. O. 1, 234. S t e r n a. a. O. 4, 243 nachBerichten Werthers vom 23. Juni, 22. Juli und den WeisungenAncillons.

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