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Von der Neutralität Belgiens
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ausrief, man hätte Antwerpen zum Freihafen und zu einerHansastadt machen sollen, im übrigen aber das AnerbietenBelgiens, sich an Frankreich anzugliedern, annehmen sollen.England würde sich damit abgefunden haben. Dann würdedie alte Scheidefrage aufgehört haben, ein Gegenstand desStreites zu sein.

Der Minister des Auswärtigen, Qraf Sebastiani, schwanktezwischen der Absicht, des Königs Wünsche zu erfüllen, und derSucht nach Ruhm und rauschenden Erfolgen, in diesem Fallezwischen einer friedlichen und einer kriegerischen Politik.Seine Politik gab sehr leicht dem Winde der nationalen Ruhm-sucht nach, er wechselte seine Ziele wie ein Kaleidoskop seineFiguren. Die französische Politik nahm ein anderes Ziel aufsKorn, sie wollte das, was gestern beschlossen und von derfranzösischen Regierung angenommen war, beseitigen. DerMarschall forderte Talleyrand unter Zustimmung des Königsauf, den delikaten Auftrag zu übernehmen. Diese Angliederungdes Landes oder wenigstens die Königswahl des Herzogsvon Nemours, des jüngeren Sohnes des Bürgerkönigs, erschienals ein Ziel, das man auch ohne einen Krieg erreichen könne.Sebastiani schließt,wenn man den Plan aufgeben muß, sowird das ein um so größeres Opfer sein als kein ehrgeizigerGedanke seine Reinheit mindert". Der General wird wohlnicht im Ernste den Ehrgeiz geleugnet haben, so billigen Kaufesein Land zu gewinnen, um das Ludwig XIV. viele Kriege ge-führt hatte! Wenn wir die in jenen Tagen stattgehabten Ver-handlungen mit Gendebien, dem Vertreter des belgischenNationalkonventes, damit verbinden, der für den Anschluß anFrankreich wirkte, so wollte Sebastiani England durch dieZitadelle von Antwerpen, Preußen durch Maastricht gewinnen

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